- Tag 01 :
- Tag 02 :
Yangon
Besichtigung in Yangon
Yangon liegt im fruchtbaren Deltaland des südlichen Myanmar am
breiten Yangon Fluss. Man hat den Eindruck, dass die Stadt voller
Bäume, Schatten und durch die Baumwipfel schimmernden Stupas
ist. Erst im Jahre 1885 wurde sie zur Hauptstadt Myanmars, als die
Engländer die Eroberung Nordmyanmars abgeschlossen hatten und
somit die kurze Zeitspanne Mandalays als letztes burmesisches Königreich
beendeten.
SHWEDAGON PAGODE: Höhepunkt jeder Besichtigungstour. Diese Pagode
ist 2.500 Jahre alt und wurde errichtet, um acht heilige Haare des
Buddha aufzubewahren. Ihre ursprüngliche Form hat sich während
Jahrhunderten bis zur Unkenntlichkeit verändert. Der glockenförmige
Überbau, der auf einer terrassenförmigen Basis ruht, ist
mit über 60 t Blattgold bedeckt, und jeden Tag kommt mehr hinzu.
BOTATAUNG PAGODE: die Pagode wurde nach 1.000 Offizieren benannt,
die die Reliquien von Buddha eskortierten als diese vor über
2.000 Jahren von Indien her an Land gebracht wurden. Während
des 2. Weltkrieges wurde dieses alte Bauwerk völlig zerstört.
Die Pagode wurde in sehr ähnlichem Stil wieder aufgebaut, aber
die Stupa ist innen hohl und man kann hineingehen.
NGADATKYI PAGODE: in dieser Pagode befindet sich ein großer
sitzender Buddha, der als fünfstöckiger Buddha
bekannt ist und im Ashay Tawya Kloster innerhalb der Anlage steht.
NATIONALMUSEUM: Museum mit verschiedenen interessanten Ausstellungsstücken,
das berühmteste ist der 8 m hohe Sihasana Löwenthron des
Thibaw Min, des letzten Königs von Burma. Er wurde 1908 von Lord
Mountbatten zurückgegeben. Des weiteren sind Juwelen, alte Schwarzweißphotos
des Palastes von Mandalay und Yangon, Opiumgewichte der Hintha und
beschriftete Tafeln zu sehen.
BUDDHISTISCHES KUNSTMUSEUM: es befindet sich in einem 1952 erbauten
Gebäude im Art-deco-still. Das besonders sehenswerte Lotosfenster
stellt alle Meditationsstellungen Buddhas dar. Die Ausstellungsstücke
wurden von der archäologischen Abteilung gesammelt: Bettelschalen,
Schriften auf Palmblättern und hölzerne Buddha-Bildnisse
aus dem 18. bis 20. Jahrhundert.
MAHA WIZAYA PAGODE: sie wurde in den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts
von General Ne Win erbaut. Die Pagode ist innen hohl, an der Decke
sind burmesische Sternbilder abgebildet und es gibt eine ständige
Ausstellung, die die sich ändernden Baustile von Pagoden über
die Jahrhunderte hinweg zeigt.
SULE PAGODE: die 48 m hohe goldene Kuppel war für die Briten
das Zentrum ihrer schachbrettartigen Stadtplanung, als Yangon 1880
wieder aufgebaut wurde. Typisch für diese Pagode ist die achteckige
Stupa, die diese Form bis hinauf zur Spitze beibehält.
Übernachtung in Yangon.
- Tag 03 :
Yangon
Ausflug von Yangon nach Dala und
Twante
Mit einer einheimischen Fähre überqueren Sie den Yangonfluss
und können die morgendlichen Aktivitäten am Bootssteg und
entlang der Ufer beobachten. Nach Ankunft in Dala fahren Sie mit der
Rickscha vorbei am örtlichen Fischmarkt, entlang grüner
Wiesen und vorbei an Teeläden. Einen kurzen Halt machen Sie an
einer Grundschule. Der Besuch der Shwesandaw Pagode entführt
Sie für einen Augenblick in die lokalen Legenden.
Mit dem Auto geht die Reise weiter nach Twante. Zunächst besuchen
Sie eine weitere Pagode - auch genannt "Shwesandaw und die
drittgrösste im Land". Erkunden Sie das tägliche
Leben in der Stadt, entdecken Sie die lokale Hausindustrie, wie zum
Beispiel Pilzanbau, Herstellung von Bambusflössen u.a. Der letzte
Teil des Besuches ist dem Töpfereiviertel Oh- Bo gewidmet. Beobachten
Sie hier die Demonstration der einheimischen Töpfereikunst. Auf
der Rückfahrt nach Yangon besichtigen Sie die indisch inspirierte
Paung Daw Gyoke Pagode.
Übernachtung in Yangon.
- Tag 04 :
Yangon - Mandalay - Pyin Oo Lwin
Transfer
Flug von Yangon nach Mandalay
Fahrt von Mandalay nach Pyin Oo Lwin (Maymyo)
Fahrt nach Nordosten entlang des Highway 3 parallel zur Eisenbahnlinie.
Die Reise geht über die Ebenen und dann auf einer sich windenden
Straße in die Berge. Auf halbem Weg kommt man an einem Aussichtspunkt
vorbei, von dem aus man einen spektakulären Ausblick hat.
Übernachtung in Pyin Oo Lwin.
- Tag 05 :
Pyin Oo Lwin - Mandalay
Besichtigung in Pyin Oo Lwin
Ursprünglich war Pyin Oo Lwin eine Siedlung der Shan und Danu.
Heute ist die Stadt Heimat von etwa 5.000 Nepalesen und 10.000 Indern
als eine Art Hinterlassenschaft, die entstand durch den Zustrom von
Südasiaten während der britischen Kolonialzeit. Viele Jahre
lang war Pyin Oo Lwin ein beliebter Ausflugsort in den Bergen, denn
durch die Höhenlage ist das Klima während der heißen
Jahreszeit angenehm kühl.
BOTANISCHER GARTEN: Colonel May ließ diesen 237 ha großen
botanischen Garten während des 2. Weltkrieges von türkischen
Kriegsgefangenen einrichten. Der Garten zeigt liebevoll gestutzte
Rasenflächen, große Blumenbeete, natürlichen Wald,
Rosengärten und Orchideen-Häuser.
PURCELL TURM: dieser Uhrenturm am Ortseingang war ein Geschenk von
Königin Victoria, die einen ebensolchen auch an Kapstadt in Südafrika
verschenkte.
NAUNG KANN GYL PAGODE: auf einem Hügel gelegen hat man einen
herrlichen Blick auf die Stadt.
KIRCHE DER UNBEFLECKTEN EMPFÄNGNIS: eine 100 Jahre
alte Kirche südlich des Zentrums mit einem großen Kirchenschiff
aus Backstein in Kreuzform und einem Glockenturm. Beeindruckend sind
die gewölbten Holzdecken und die reichhaltige Innenausstattung.
JAPANISCHER HELDENFRIEDHOF: etwa 50 Gräber befinden sich auf
dem Friedhof. Jedes Jahr zwischen Dezember und Januar besuchen Angehörige
und Freunde der Gefallenen aus Japan den Friedhof, um den Soldaten
zu gedenken.
Fahrt von Pyin Oo Lwin nach Mandalay
Fahrt nach Südwesten entlang des Highway 3 parallel zur Myanmo
Eisenbahnlinie.
Übernachtung in Mandalay.
- Tag 06 :
Mandalay
Besichtigung in Amarapura und Mandalay
Die letzte Hauptstadt des Königkreichs Burma, Mandalay, ist eine
der größten Städte Myanmars und ein kulturelles und
spirituelles Zentrum. Das benachbarte Sagaing ist die Heimat von über
60 % der Mönche des Landes. Die Kunsthandwerker von Mandalay
gehören nach wie vor zu den besten in Myanmar. Morgens geht es
nach AMARAPURA, ebenfalls eine ehemalige königliche Residenz,
und Sie besuchen das MAHAGANDAYON KLOSTER; hier sammeln sich morgens
Mönche und Novizen, um ihre tägliche Ration an Essen sowie
Almosen von gläubigen Buddhisten zu erhalten. Machen Sie Halt
auf der U BEIN'S BRIDGE, einer malerischen Teakholzbrücke, die
sich über einen Kilometer über den Taungthaman Lake erstreckt
und zu den Höhepunkten jedes Besuchs von Amarapura zählt.
Von Amarapura geht es zurück nach Mandalay, der erste Halt unterwegs
ist MAHAMUNI PAYA. Die Mahamuni Pagode beherbergt ein Abbild, das
mit einer 15 cm dicken Schicht von Goldblättchen überklebt
ist, und wohl zu den verehrtesten Schreinen in Myanmar gehört.
Gläubige strömen jeden Morgen um 4:00 Uhr hierher, um der
einzigartigen Gesichtswasch-Zeremonie beizuwohnen. Erkunden Sie die
Pagode und beobachten Sie, wie das Gold mühselig mit einem Hammer
in hauchdünne Rechtecke geschlagen wird. Weiter geht es nach
SHWENANDAW KYAUNG, oder dem Golden Teak Monastery (Goldenes Teakholzkloster).
Es ist komplett aus vergoldetem Teakholz gebaut und dekoriert mit
feinsten Holzschnitzerei. Es war ursprünglich Teil des Mandalay
Palastes, der von König Mindon und seiner Hauptkönig als
Privatgemach genutzt wurde. Danach besuchen Sie KYAUKAWGYI PAYA, berühmt
für seinen gigantischen sitzenden Buddha, der aus einem einzigen
Marmorblock gefertigt wurde, und den eleganten SANDAMANI PAYA. Der
letzte Halt ist KUTHODAW PAYA, bekannt als das grösste 'Buch'
der Welt. Rund um den zentralen Stupa sind Miniaturpavillons, von
denen jeder eine Mamorplatte enthält. In diese 729 Tafeln sind
die gesamten buddhistischen Schriften eingraviert..
Übernachtung in Mandalay.
- Tag 07 :
Mandalay - Heho - Pindaya
Transfer
Flug von Mandalay nach Heho
Fahrt von Heho nach Pindaya
Besuch der Pindaya Höhlen
PINDAYA HÖHLEN: diese Höhlen liegen in einem Kalksteinberghang
über dem Natthamikan See. Im Inneren befinden sich mehr als 8.ooo
Buddhafiguren aus Alabaster, Teak, Marmor, Backstein, Lack und Zement
und sie sind so angeordnet, dass sie sich wie ein Labyrinth durch
die zahlreichen Kammern der Höhle ziehen. SHWE U MIN PAYA: Dies
ist eine Zusammenballung von Stupas, direkt unterhalb des Bergkammes
nahe der Pindaya Höhlen. Mit dem Vollmond am Tabaung (Februar/März)
veranstaltet Pindaya ein farbenprächtiges Pagodenfestival beim
Shwe U Min.
Besuch des lokalen Marktes und der Papierschirmfabrik
Übernachtung in Pindaya.
- Tag 08 :
Pindaya - Inle Lake
Fahrt von Pindaya zum Inle See
Transfer mit dem Boot
Bootsfahrt auf dem Inle See
Der Inle See, im Shan Staat gelegen, ist ein stilles Gewässer
bedeckt mit schwimmenden Vegetationsinseln und Kanus voller geschäftiger
Fischer. Hohe Berge säumen den See auf beiden Seiten und am Ufer
und auf den Inseln im See befinden sich 17 Dörfer auf Stelzen,
in denen hauptsächlich Intha leben. Geniessen Sie die spektakuläre
Umgebung und beobachten Sie die Fischermänner, die mit ihrer
einzigartigen "Bein-Ruder" Technik, sich
auf dem See fortbewegen. Besuchen Sie einen örtlichen Markt und
ein Intha Dorf am See (bitte beachten Sie, dass kein Markt an Vollmond-
und Neumondtagen stattfindet). Das Besichtigungsprogramm enthält
ebenfalls einen Besuch bei derPHAUNG DAW OO PAGODA und der NGA PHE
KYAUNG KLOSTER
Übernachtung in Inle Lake.
- Tag 09 :
Inle Lake - Heho - Kengtung
Fahrt vom Inle See nach Heho
Fahrt in nördlicher Richtung nach Shwenyaung, dann weiter auf
dem Highway 4 nach Heho.
Flug von Heho nach Kengtung
Transfer
Spaziergang durch Kengtung
In der östlichen Ecke des Shan Staates versteckt liegt Kengtung,
eine schläfrige aber für die Khun Kultur eine historische
Stadt. Die Stadt ist hübsch um einen kleinen See herum gebaut
und umgeben von Wa, Shan, Akha und Lahu Dörfern. Auffällig
sind die alten Buddhistischen Tempel und einige Bauten aus der Britischen
Kolonialzeit, die jedoch langsam am Zerfallen sind.
Naung Tung Lake: Im Zentrum der Stadt befindet sich der Naung Tung
See, ein hübsches Plätzchen um ein wenig herumzuschlendern.
Es ist der perfekte Ort, um die Atmosphäre dieser verschlafenen
Stadt in sich aufzunehmen, in der sich einige Beispiele von Kolonialarchitektur
und zahllose TeeShops befinden, in denen die Einwohner ihren Arbeitstag
beenden. Auch nachts befinden sich einige Strassenverkäufer,
die Essen verkaufen in dieser Gegend, für den Fall dass einen
die mitternächtliche Lust auf Mondschein und Shan Essen befällt.
Übernachtung in Kengtung.
- Tag 10 :
Kengtung
Besichtigung in Kengtung
Kengtung, in der östlichsten Ecke des Shan Staates, ist ein verschlafenes
aber historisch bedeutsames Zentrum für die Kultur der Khun.
Kengtung ist von Dörfern der Wa, Shan, Akha und Lahu umgeben.
Die Stadt liegt sehr malerisch um einen kleinen See und ist übersät
mit alten buddhistischen Tempeln und verfallenden englischen Kolonialbauten.
WAT JONG KHAM: er besitzt einen hohen vergoldeten Stupa mit einem
Schirm als Tempelspitze mit Inlays aus Silber, Rubinen,
Diamanten, Saphiren und Jade und behängt mit winzigen Goldglocken.
Die Legende besagt, dass der Tempel aus der Zeit eines Besuchs des
Gautama Buddha stammt und der Stupa 6 seiner Haare enthält.
WAT PHA JAO LUNG: der Tempel aus dem 19. Jhd. erhielt seinen burmesischen
Namen Maha Myat Muni 1920 aufgrund einer Replik des Maha Myat Muni
Bildnisses in Mandalay.
WAT PHA THAT JOM MON: der Wat liegt auf einem Berg im Süden der
Stadt und zeigt ein älteres Heiligtum aus verputztem Holz, verziert
mit schönen Zinnarbeiten
WAT MAHABODHI VIPASSANA: in diesem Kloster, dessen Anlage einem Wald
ähnelt, können Mönche intensiv meditieren.
HAW SAO PHA KENGTUNG: dies ist das hervorragendste Beispiel für
einen Palast im Stil der Shan-Architektur in ganz Myanmar. Das Gebäude
aus Teakholz mit Stuckverzierungen vereint Pavillons im buddhistischen
Tempelstil. Ein zu Besuch weilender muslimischer Prinz aus Indien
soll mit seinen Vorschlägen die Bauherren zu diesem Werk inspiriert
haben.
WASSERBÜFFEL MARKT: er findet zweimal pro Woche am südlichen
Stadtrand von Kengtung statt.
Übernachtung in Kengtung.
- Tag 11 :
Kengtung
Ausflug nach Ho Kyin um die Akha,
Wa uns Lahu Dörfer zu besichtigen
Sie fahren mit dem Fahrzeug außerhalb von Kentung und wandern
von dort aus ungefähr 1,5 Stunden zum Akha Dorf in Ho Kyin. Nachdem
Sie das Dorf entdeckt haben, geht die Tour für eine weitere halbe
Stunde bis zum Na Phi Phank Dorf, Heimat der Lahu und Akha Völker.
Sie besichtigen zwei weitere Akha Dörfer und fahren dann mit
dem Fahrzeug weiter zum Khun Dorf von Mong Zine um hier die örtlichen
Schmiede bei der Herstellung traditioneller Lahu Messer zu beobachten.
Rückkehr nach Kengtung mit dem Fahrzeug und Stopp am Wa Dorf
von Joe Phuy auf dem Weg.
AKHA: Die Akha Völker haben keine eigene geschriebene Sprache,
somit wurde ihre Geschichte über viele Legenden und Rituale über
mehrere Generationen weitergegeben.
LAHU: Lahu Frauen sind sehr begabte Weberinnen und stellen wunderschöne
Patchwork Arbeiten und außergewöhnliche Stickereien her.
Die Schwarzen Lahu Frauen tragen die auffälligste Kleidung in
diesem Stamm, schwarze Mäntel mit diagonalen cremefarbenen Streifen.
Lahu Männer produzieren schöne Gegenstände aus Holz,
Bambus und Rattan, wie zum Beispiel Musikinstrumente.
WA: Sie sind von der Haut dunkler und stämmiger gebaut und bilden
eine der kleineren ethnischen Gruppen. Die Wa haben bis vor kurzer
Zeit noch das Kopfjagen als Fruchtbarkeitsritual praktiziert.
Übernachtung in Kengtung.
- Tag 12 :
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