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Preise gültig bis 31.03.2010 (vorbehaltlich
Verfügbarkeit) Alle Transfers und Ausflüge sind Zubuchertouren im
Reisebus mit internationalem Publikum (meist buchbar ab 1 Person). Die
Touren beginnen, falls nicht anders angegeben, am Hamamatsucho Bus Terminal
am Sunrise Tour Schalter. Das Terminal ist zu erreichen per U-Bahn bis
zur Daimon Station an der Asakusa Line oder Oedo Line bzw. der Station
Hamamatsucho St. South Exit der JR Bahnlinie. Privattransfers und -touren
fragen Sie bitte bei uns an. |
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| Transfer bzw. Ausflug | pro Person in Euro |
Transfer Flughafen Narita zu den Hotels in der Stadt oder zurück. (Airport Shuttlebus zu diversen Hotels) |
66 |
Tokio - Morgentour (ca. 4 Stunden, ohne Mahlzeiten), 2010: Tour findet täglich statt Besichtigungen: Tokio Tower, Platz des Kaiserpalastes, Fahrt durch Akihabara, Asakusa Kannon Tempel, Nakamise Shopping Center, Fahrt über die Ginza und Einführung in die Perlenzucht im Tasaki Pearl Center. |
42 |
Tokio - Cityrama Morgentour (ca. 4 Stunden, ohne Mahlzeiten), 2010: Tour findet täglich statt Besichtigungen: Meiji Schrein, Fahrt vorbei am National Diet Building, Kaiserlicher Ostgarten, Asakusa Kannon Tempel, Nakamise Shopping Center und Fahrt über die Ginza. |
38 |
Tokio - Nachmittagstour (ca. 4 Stunden, ohne Mahlzeiten), 2010: Tour findet täglich statt Aussichtspunkt "Seaside Top Observatory" mit großartigem Panoramablick über die Stadt und die Bucht von Tokio, Platz des Kaiserpalastes, Fahrt über die Ginza, Asakusa Kannon Tempel, Nakamise Shopping Center, Fahrt mit dem Ausflugsboot auf dem Sumida Fluss. |
42 |
Dynamic Tokio (ca. 8 Stunden, mit Mittagessen), 2010: Tour findet täglich statt Tokio Tower, Teezeremonie im Happoen Garten, Platz des Kaiserpalastes, Barbecue Lunch im Chinzanso Garten-Restaurant, Fahrt entlang des National Diet Building, Fahrt mit dem Ausflugsboot auf dem Sumida Fluss, Besuch des Asakasa Kannon Tempel, Nakamise Shopping Center und Fahrt über die Ginza. |
100 |
Panoramic Tokio (ca. 8 Stunden, mit Mittagessen, 2010: Tour findet täglich statt Besichtigungen: Meiji Schrein, Fahrt entlang des National Diet Building, Kaiserlicher Ostgarten, Asakusa Kannon Tempel, Nakamise Shopping Center, western-style Mittagessen in einem lokalen Restaurant, Tokio Bay Cruise auf der "Symphony", Fahrt durch den Stadtteil Odaiba und über die Ginza. |
82 |
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Abreise an der Hamamatsucho Bus-Station mit der Bahn
nach Kamakura und weiter zur Station Hase. Besuch des Großen Buddha -
Daibutsu - in Kamakura, Besuch des Hase Kannon Tempels, Rückfahrt zur
Kamakura Station, Besch des Tsurugaoka Hachimangu Schrein und der Einkaufsstraße
Komachi. Kleine Pause bei grünem Tee, Rückfahrt mit der Bahn nach Tokio.
Ende der Tour am Bahnhof Tokio. |
83 |
Tokio Nightlife (ca. 5 Stunden, mit Abendessen), 2010: Tour findet täglich statt Auswahl für das Abendessen zwischen Sukiyaki und Tempura in einem örtlichen Restaurant und anschließend geht es nach Roppongi Hills, dem zur Zeit angesagtesten Entertainment Viertel der Stadt. Genießen Sie die Aussicht auf das nächtliche Tokio von der Plattform einer der Wolkenkratzer von 250 m Höhe. Die Tour beginnt am Treffpunkt des Hamamatsucho Bus Terminals gegen 17.20 Uhr und endet zwischen 22 und 23 Uhr. |
54 |
Sumo Tour (ca. 3 Stunden, ohne Mahlzeiten), Tourtermine 2010: 10.-24.Jan. & 9.-23.Mai, 12.-26.Sep. Fahrt mit der U-Bahn zum Kokugikan Sumo Amphitheater. Besuch des Sumo Museums, in dem Gegenstände, die mit Sumo zu tun haben, von der Edo Zeit bis zur Gegenwart ausgestellt sind. Besuch einer dohyo-iri Zeremonie (Betreten des Rings) und Sumo Ringkämpfen. Die Sitze der Kat. B auf der Empore sind reserviert, die Karten eingeschlossen. Ebenfalls inklusive sind eine Sumo-Broschüre und ein Leihradio mit englischer Erklärung. Die Tour beginnt wie üblich und endet an der Sumo-Arena gegen 18.00 Uhr. Rückfahrt in eigener Regie. |
82 |
Nikko Weltkulturerbe & Kegon Wasserfall (Ganztags, mit Mittagessen), Tour findet ab 1.März 2010 täglich statt (außer 21.,28.Feb., 1.-5.,18.Mai, 17.-19.Juli, 12.-15.Aug., 18.-20..Sep., 2.,3.,9.-11,16.,17.,23.,24.,30.,31.Okt., 6.Nov.) Abholung am Hotel gegen 07.45 Uhr. Fahrt mit dem Reisebus über die Irohazaka "Zig Zag" Straße durch die Berge nach Nikko. Besuch des berühmten, farbenprächtigen Toshogu Schreins (Weltkulturerbe). Japanisches Mittagessen in einem örtlichen Restaurant. Anschließend Besuch des Kegon Wasserfalls und des Chuzenji Sees. Rückfahrt über die gewundene Straße nach Tokio. Die Tour endet in Shinjuku oder Ginza gegen 21 Uhr. |
116 |
Mount Fuji und Hakone (Ganztags, mit Mittagessen; Rückfahrt mit dem Shinkansen Express) Tour findet 2010 täglich statt (außer - Termine auf Anfrage) Abholung vom Hotel gegen 07.45 Uhr. Fahrt mit dem Reisebus auf der Autobahn zum Mount Fuji. Genießen Sie die Bilderbuchlandschaft des ländlichen Japans. Besuch des Fuji Visitor Center. Fahrt bis auf halber Höhe auf den Mount Fuji. Japanisches Mittagessen. Fahrt nach Hakone. Bootsfahrt auf dem Ashi See. Fahrt mit der Mount Komagatake Seilbahn. Weiterreise nach Odawara zum Bahnhof. An Bord des Shinkansen Rückfahrt nach Tokio. Die Tour endet am Tokio Hauptbahnhof gegen 20.00 Uhr. |
132 Tour wie gezeigt, jedoch mit Rückfahrt per Bus 108 |
Die vielen Mehrtagestouren und Überlandtouren sind an dieser
Stelle zu umfangreich. Wir empfehlen einen Blick auf unser Rundreiseprogramm.
Preise in Euro pro Person, gültig bis 15.12.10.
Alle Eintrittsgebühren und Mahlzeiten wie angegeben im Preis
eingeschlossen
Unterhaltungskultur in Tokio
"Tokio", in dem sich Alt und Neu vermischen, ist in jeder Hinsicht
ein Vergnügen. Liebhaber des Sumo-Ringkampfes in der Kokugi-Arena oder des altüberlieferten
Kabuki-Theaters kommen hier ebenso auf ihre Kosten wie die Fans von japanischen
Zeichentrickfilmen und Comics, die als typische Repräsentanten der modernen
japanischen Popkultur gelten können und auch im Ausland große Beachtung finden.
Darüber hinaus gibt es seit kurzer Zeit auch Mehrzweck-Gebäudekomplexe für neue
Arten der Freizeitgestaltung, die sehr populär sind.
Alt und Neu
"Yakatabume"-Hausbootrestaurants im Vergleich mit Schiffsrundfahrten
Um sich Tokio aus der Meeresperspektive anzusehen, ist eine Fahrt mit dem Schiff
unbedingt zu empfehlen. Alle, die sich eine gemächliche Rundfahrt durch die
Bucht wünschen, empfiehlt sich die Benutzung der Mizube-Wasserbuslinie mit Fahrpreis
ab 350 Yen. Wer es luxuriöser möchte, sollte sich für eine Rundfahrt inklusive
einer Mahlzeit ab 1.800 Yen entscheiden. Für alle, die in eine edozeitliche
Atmosphäre eintauchen wollen, ist eine Fahrt mit dem "Yakatabune"
oder Hausboot-Restaurant das Nonplusultra. Dieses extravagante Erlebnis ist
einschließlich traditioneller japanischer Mahlzeit ab 4.900 Yen erhältlich.
Hätten Sie nicht auch Lust, einmal zusammen mit Familie, Freunden oder einem
besonderen Menschen eine unbeschwerte Zeit an Bord eines Schiffes zu verbringen?
Onsen Themenparks
Entspannung im heißen Mineralwasser, eingetaucht bis zur Schulter. Aus dem Leben
der Japaner ist das Ofuro - das heiße Bad - einfach nicht wegzudenken. Eine
Atmosphäre, die man in der heimischen Badewanne nicht genießen kann, bieten
solche Einrichtungen wie das Sento - das öffentliche Badehaus - und der
Onsen - das heiße Mineralbad. Insbesondere in jüngster Zeit zeichnet sich bei
öffentlichen Badehäusern eine Tendenz zu größeren Einheiten ab, die Namen wie
"Kenko-Land" oder "Super-Sento" tragen und einen breitgefächerten
Kundenkreis ansprechen, vom Kind bis zum Greis. Im genannten Oedo-Onsen-Monogatari,
dem kürzlich in Odaibai eröffneten Themenpark, wird durch die Nachbildung des
Stadtambiente von Edo eine entsprechende Atmosphäre geschaffen. Der Eintrittspreis
von 2.700 Yen mag zwar etwas hoch erscheinen, aber neben 10 verschiedenen Bäder-Typen
finden sich hier unter anderem auch ein japanisches Restaurant und das Edo-Theater,
die dem Besucher ein echtes edo-zeitliches Erlebnis vermitteln. Eine besondere
Attraktion ist, dass man sich während des Besuchs nach Belieben einen "Yukata"
- einen leichten Badekimono - wählen kann. Auch im Tokio Dome wurde ein "Amusement
Spa" mit ganz neuen Erlebnismöglichkeiten eröffnet.
"Tsuribori" oder Fischteich
Angeln kann man nicht nur im Meer und in Flüssen. In Sangenchaya gibt es einen
"Tsuribori" oder Fischteich auf einem Privatgrundstück von etwa 15
Tsubo oder ca. 50 qm, wo sich Angelliebhaber versammeln. Schon für 600 Yen die
Stunde ist man dem Lärm und der Hektik der Großstadt entrückt und kann dieses
edo-zeitliche Vergnügen genießen. So begegnen Sie Anglern und Einheimischen,
die Ihnen vielleicht sogar ihren geheimen Angelplatz verraten.
Empfehlenswert und Modern!
Roppongi Hills
Ein Baukomplex nach dem Konzept eines Kultur-Stadtkerns, in dem eine ganze Reihe
von Funktionen wie Büros, Wohnungen, kommerzielle und kulturelle Einrichtungen,
Hotels, Multiplexkinos und Sendezentrum zusammengefasst sind. An der Spitze
des Hauptturms befindet sich das "Mori Arts Center", u.a. mit Bildergalerie,
Aussichtsplattform, Skydeck und Kunstakademie. In den Gebäuden gibt es insgesamt
210, jeweils nach homogenem Konzept gestaltete, Läden und Restaurants.
Verrückt nach Comics
Ghibli Museum
Der Zeichentrickfilm "Spirited Away", der dieses Jahr bei den Berliner
Filmfestspielen mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet wurde, ist das Werk eines
Altmeisters dieses Genres - Hayao Miyazaki. Das Ghibli Museum in Mitaka City
ist der Ort, in dem man die von ihm geschaffene Welt des Studio Ghibli nach
Herzenslust eintauchen kann. Zum Museum gelangt man vom JR-Bahnhof Mitaka aus
mit dem museumseigenen Ghibli-Bus (Community Bus). Über die Fahrpreise kann
man sich wirklich nicht beklagen: Der Rückfahrtschein kostet 300 Yen, die einfache
Fahrt 200 Yen. Fahrkartenkauf: Da es sich um ein Reservierungssystem handelt,
kann man vor Ort keine Fahrscheine kaufen. Am besten nutzt man Gesamtreservierung
und Ticket Information der Website des Ghibli-Museums. www.ghibli-museum.jp/ticket_info.html
Trickfilme und Actionfiguren
In Japan gibt es Spezialgeschäfte nicht nur für Comics, sondern u.a. auch für
Trickfilm-Figuren und Sammlerstücke sowie für Kostüme und Utensilien für die
Liebhaber von Adventure-Rollenspielen. Wer Raritäten sucht, für den ist ein
Besuch der Ladenpassage Nakano Broadway einfach ein Muss. Im Paradies der Comics
und Animation-Verrückten soll es in punkto Animation nichts geben, was es nicht
gibt. Den Bahnhof Nakano erreicht man mit der JR-Chuo-Line in ca. 5 Minuten
Bahnfahrt ab Bahnhof Shinjuku.
Akihabara Denkigai, die "Elektromeile"
Von großen Spezialgeschäften bis hin zum Kleinhändler umfasst der Akihabara
Denkigai ca. 550 Läden. In den letzten Jahren ist ein Wandel zu einer IT-Meile
mit Schwerpunkt Computer zu verzeichnen. Unterschwellig grassiert auch hier
die Comics- und Animations-Figur-Manie und für die Fans gibt es zahlreiche versteckte
Geschäfte.
Warum sind die Preise so günstig?
Second Hand Kleidung, Bücher und CDs
Wenn Sie Second Hand Kleidung oder klassische Mode suchen, dann auf nach Daikan-yama,
Ebisu oder Meguro! Aber die Sachen dort sind nicht nur alt, sondern durchaus
trendbewusst ausgewählt, und optimal ist ein Spaziergang, verbunden mit einem
Boutiquenbummel. Wenn man vom Bummeln genug hat, warum nicht einmal in einen
BOOK OFF-Laden schauen? Neben einem reichen Sortiment an hochwertigen CDs und
Büchern, die das "Gebraucht-Image" auf den Kopf stellen, gibt es auch
eine Fülle von Artikeln, die erst vor kurzem auf den Markt gekommen sind. Da
es im Daikan-yama und Ebisu benachbarten Harajuku viele große Geschäfte gibt,
sollte man auch dort unbedingt einmal vorbeischauen.
Discount Shops
Wie im Lagerhaus stapeln sich die Waren eng aneinander gereiht auf den Regalen
im "Don Quixote". Von Elektronik-Komponenten bis hin zu Modeartikeln
ist alles zu haben und auch berühmte japanische Künstler sind hier häufig anzutreffen.
Anfangs ist die Atmosphäre vielleicht etwas "bedrückend", aber bald
stellt sich ein freudiges Gefühl wie bei einer "Schatzsuche" ein.
100 Yen Shops
Von Lebensmitteln, Schreibwaren und Artikeln des täglichen Bedarfs bis hin zu
Kosmetika kostet hier alles einheitlich 100 Yen - daher der Name 100 Yen Shop.
Das Angebot von Daiso umfasst gewöhnlich 60.000 verschiedene Artikel und jeden
Monat werden 700 neue Artikel aufgenommen.
Traditionelle Kultur
Kabuki
Kabuki wurde ursprünglich nur von Frauen aufgeführt. Da dies aber zu einer Gefährdung
der Moral führte, wurden solche Aufführungen verboten und statt dessen übernahmen
junge Männer die Frauenrollen. Das Kabuki, eine Kombination aus Musik, Tanz
und Drama, das auf eine lange Geschichte von über 300 Jahren zurückblickt, könnte
man auch als "Musical" unter den traditionellen japanischen Theaterformen
bezeichnen.
Kabuki-za Theater
Für das erste Erlebnis einer Kabuki-Aufführung empfiehlt sich eine Ichimaku-Karte
für einen Akt (im Tagesverkauf an der Theaterkasse erhältlich und mit freier
Sitzplatzwahl). Wenn auch nur für relativ kurze Zeit und zu niedrigem Preis
lässt sich doch die typische Kabuki-Atmosphäre erleben. Eine Tonbandführung
über Ohrhörer ist gegen Gebühr erhältlich (nicht für Ichimaku-Karte). Wer allerdings
Kabuki in seiner vollen Form erleben möchte, muss sich darauf einstellen, dass
solch eine Aufführung einen halben Tag dauert. Daher empfiehlt es sich, die
Eintrittskarten im voraus zu kaufen.
Esskultur in Tokio
Die Lust, dies und das auszuprobieren! Die Essgewohnheiten der Tokioter. Es
gibt wohl niemanden, der etwas gegen schmackhaftes Essen hat! Der Speisezettel
der Tokioter ist sehr vielfältig. Über das gesamte Spektrum von Fastfood nach
dem Motto "schnell, gut und preiswert" bis hin zu Slowfood, wo man
insbesondere auf frische Zutaten Wert legt, hat man je nach Lust und Laune die
Auswahl. Hätten Sie nicht Lust auf den Besuch eines Restaurants, um die alltägliche
Esskultur der Japaner aus erster Hand zu erleben? Auf diese Weise kommen Sie
dem Verständnis Japans garantiert einen ganzen Schritt näher.
Cuisines
Ramen-Nudelgerichte
Zahlreiche Fernsehprogramme und Bücher, die sich ausschließlich diesem einen
Thema widmen und sogar ein einschlägiges Museum zeigen deutlich, wie sehr den
Japanern "Ramen" am Herzen liegt. Tokio ist die Arena, in der die
verschiedenen regionalen "Ramen"-Spezialitäten aus ganz Japan miteinander
wetteifern. Bei Lokalen mit ausgezeichnetem Angebot muss man anstehen, was aber
nicht nur für solche gilt, die sich auf "Ramen" spezialisieren.
Menchi-katsu - die japanische Bulette als Spezialität des Hauses
Jeder Japaner weiß, dass es sich bei "Matsuzaka-gyu" um hervorragendes
japanisches Rindfleisch handelt. Solche hohe Qualität zu einem erschwinglichen
Preis erhält man im Matsuzaka-Spezialrestaurant "Niku-no-Sato", das
sich in der Sundroad-Ladenpassage in Kichijoji befindet. Menchi-katsu-Buletten
aus reichlich Matsuzaka-Rindfleisch sind die Spezialität des Hauses. Dieses
Gericht ist derart beliebt, dass sich die Mittagszeit selbst bei schlechtem
Wetter Warteschlangen bis zu 100 m Länge bilden.
"Mame-Da-Fuku" oder Reiskuchen mit Bohnenpastenfüllung
In Sichtweite des Bahnhofs Gokokuji findet man Gunrindo, eine 1916 gegründete
Konditorei für japanische Süßigkeiten. Den Leuten, die hier anstehen, geht es
um "Mame-dai-fuku" (Reiskuchen gefüllt mit Bohnenpaste). Der Erzeuger
verwendet ausschließlich ausgesuchte Zutaten aus dem Inland und verzichtet völlig
auf künstliche Zusätze. Eine Besichtigungstour der historischen Monumente in
Shita-machi, während man dabei in die herzerfrischenden, hausgemachten Reiskuchen
beißt, ist sehr empfehlenswert.
Yakiniku-Grillfleisch
Yakiniku isst man stets um einen Elektro- oder Holzkohlegrill versammelt, in
geselliger und lärmender Runde. Schon das Brutzeln und das Aroma beim Braten
des Fleisches lässt einem das Wasser im Munde zusammen laufen. Dazu gehört als
Beilage reichlich Reis und natürlich ein erfrischendes Bier als Getränk. Es
versteht sich von selbst, dass teueres Yakiniku ausgezeichnet schmeckt. Aber
bei "Byu-kaku" kann man sich zu erschwinglichen Preisen an gutem Fleisch
satt essen. Selbst unter der Woche stehen vor diesem Lokal Angestellte und Studenten
Schlange.
Orthodoxes Essen
"Tempura" oder frittierte Speisen
Tempura bezeichnet in Teig getauchten und frittierten Fisch, Muscheln, Fleisch
oder Gemüse. Diese Mahlzeit wurde in der Edo-Zeit erstmals von Straßenständen
aus verkauft. Der Appetit anregende Geruch und die entspannte Atmosphäre, während
man im Stehen eine Portion Tempura isst, trugen zur allgemeinen Beliebtheit
bei. In den letzten Jahren wurden mehr und mehr Fast Food Ketten eröffnet, die
speziell Tempura auf einer Schüssel Reis als schnelle Mahlzeit anbieten. Tempura
ist mittlerweile nicht nur in Japan, sondern überall auf der Welt beliebt.
"Yakitori" oder gegrillte Hühnchenspieße
Großzügig bemessene Stücke von Hähnchenfleisch werden auf ein Holzstäbchen aufgespießt,
in eine süß-saure Sojasauce getaucht, mit Salz gewürzt und anschließend über
offener Flamme gegrillt. Genau wie bei Ramen liegt auch hier der entscheidende
Faktor des Geschmacks in der Sauce. Eine jede wird sorgfältig gehütet und innerhalb
eines Restaurants seit der Gründung als Geheimrezept an die nachfolgende Generation
weitergegeben.
Vielfalt
"Depachika"
"Depachika" steht kurz für "Depato-no-chika" und bezeichnet
in den japanischen Kaufhäusern das Untergeschoss, das gewöhnlich in seiner Gänze
den Lebensmitteln vorbehalten ist. Dort bekommt man neben den gängigen Lebensmitteln
auch Obst und Gemüse aus allen japanischen Regionen. Nicht nur japanische, sondern
auch bekannte ausländische Marken sind hier vertreten und man findet durchaus
auch Läden, wo man anstehen muss. Viele Händler präsentieren ihren Kunden Kostproben,
so dass man sich vor einem Kauf vom Wohlgeschmack der Ware überzeugen kann.
Dieser Genuss allein lohnt schon den Besuch. Wenn man dann aber noch eine Bento-Lunchbox
für unterwegs ersteht, steigert sich der Genuss garantiert noch erheblich.
Sushi
Edomae-zushi
Wenn man sie bedenkenlos, preiswert und gut bekommen kann, dann lohnt sich auch
das Anstehen! Ein so eingestuftes Sushi-Lokal ist das "Momotaro-Sushi"
in Joenji. Auch wenn nach Art des Tellerinhalts und Zahl der Teller abgerechnet
wird, handelt es sich nicht um ein Kaiten-zushi-Restaurant. Hier werden weder
der Geldbeutel nocht die guten Manieren über Gebühr strapaziert. Ein guter Ruf
spricht sich herum, und inzwischen gibt es innerhalb Tokios neun Filialen. Unter
den vielen Sushi-Lokalen zeichnet sich dieses Restaurant besonders durch frische
und wohlschmeckende Zutaten aus.
Kaiten-zushi - das Sushi-Karussell
Kaiten-zushi, die dem Kunden hochwertige Sushi einzeln präsentieren, erfreuen
sich dank preiswertem und abwechslungsreichem Angebot großer Popularität. Hier
gibt es im Gegensatz zu den herkömmlichen Edomae-zushi-Restaurants sogar Salate,
Rindfleisch und Dessert, und selbstverständlich kann man sich auch an Sushi
satt essen.
Chirashi-zushi - Sushi-Reis mit Belag
Chirashi-zushi sind farbenprächtig, z.B. mit ihrem Kontrast zwischen gelbem
Ei und rotem Thunfisch. Sie ermöglichen den Genuss verschiedener Geschmacksempfindungen
in mundgerechten Happen. Es ist ein Familienessen, an dem sich Erwachsene und
Kinder gemeinsam satt essen können. Besonders reizvoll ist es, dass die einzelnen
Restaurants jeweils ihre unterschiedlichen Hausspezialitäten anbieten.
Fastfood und Slowfood
"Gyudon" oder Rindfleisch auf Reis
Bei "Don-Gerichten" wird in einer Schale die Hauptmahlzeit Reis und
darauf eine Beilage angerichtet. Insbesondere "Gyudon" mit Rinderstew
ist bei vielen Japanern als Fastfood beliebt. Bei "Yoshinoya" mit
Preisen ab 280 Yen kann man sich nicht beschweren.
"Tachigui-soba" oder Soba im Stehen
Die Tachigui-Soba ist der Freund der Geschäftsleute, die in Eile sind. Da im
Stehen gegessen wird, sind manche bereits nach ein paar Minuten fertig. Sowohl
die Verzehrgeschwindigkeit als auch die Schnelligkeit, mit der die Bestellungen
erledigt werden, machen Tachigui-soba zum wahren Fastfood.
"Onigiri"-Reisbälle
"Onigiri" sind original japanisches Fastfood. Es handelt sich um Reisbälle,
die man um eine Beilage formt und dann in Nori-Seetang einschlägt. Dabei schmecken
die von "Muttern" natürlich immer am besten.
Hamburger
Inzwischen hat sich der Hamburger fest in Japan eingebürgert. In Bahnhofsnähe
kann man immer mit einem Hamburger-Restaurant rechnen. Genau das Richtige, um
den kleinen Hunger zu stillen.
Tofu (Sojabohnenquark)
Tofu ist ein typischer Vertreter des japanischen Slowfood. Das Tofu-Restaurant
Ukai bietet auf einem weitläufigen Grundstück die Atmosphäre der Edo-Zeit. Mit
Blick auf den japanischen Garten kann man so in aller Ruhe das Tofu-Mahl genießen.
Das Restaurant ist sehr populär, deshalb am besten einen Tisch reservieren lassen.
Menüs sind ab 3.500 Yen erhältlich. Tofu kann man auch ab 100 Yen im Supermarkt
kaufen.
"Teishoku"-Menüs
Ein "Teishoku" ist ein festes Menü mit japanischer Hausmannskost.
Das Ootoya arbeitet nach dem Grundsatz des Slowfood, verwendet frische und der
Jahreszeit gemäße Zutaten und ist dabei preiswert und kalorienbewusst. Wenn
Sie japanische Hausmannskost probieren möchten, sind Sie im Ootoya an der richtigen
Adresse.
Cafes oder Coffee Shops
Dank eines regelrechten Coffee Shop Booms ist nun auch Tully's aus Seattle in
Tokio vertreten. Darüber hinaus wurde von der Firma inzwischen auch ein Teehaus
eröffnet, das sich auf grünen japanischen Tee spezialisiert. Heute stehen beim
grünen Tee die gesundheitsfördernden und kosmetischen Wirkungen im Vordergrund,
dennoch sollten Sie sich diesen einzigartigen japanischen Genuss auch des Geschmacks
wegen keinesfalls entgehen lassen.
Natur in Tokio
Ein Moment der Ruhe und des Friedens mitten in der geschäftigen Großstadt. Ein
Meer von Hochhäusern und das Verkehrsnetz aus Bahnstrecken und Schnellstraßen,
das die Stadt überspannt und die Stadtteile miteinander verbindet - Tokio ist
ein Brennpunkt modernster Technologie. Dennoch haben sich aber in Tokio hier
und da Naturoasen erhalten, in denen man sich vom Lärm und der Hektik der Großstadt
erholen kann, z.B. in den städtischen Parks mitten in der Stadt oder den Grünflächen,
die sich am Stadtrand erstrecken. Versäumen Sie nicht, auch einen Blick auf
dieses Gesicht von Tokio zu werfen.
6.000 Parks in der Stadt
In Tokio gibt es rund 6.000 städtische Parks. Um nur einige zu nennen, in denen
sich ein Besuch besonders lohnt: Rikugien (ca. 10.000 qm), mit einem um einen
Rundweg angelegten Landschaftsgarten mit Hügeln und Teichen oder den Chidorigafuchi
(beide sind für ihre Kirschblüten berühmt), oder den Ueno-Park, in dem man Kunstmuseum
und einen Zoo findet und schließlich noch den historischen Shinjuku-Gyoen, der
auf einen kaiserlichen Garten zurückgeht.
Ein Schatzhaus der Natur am Stadtrand - Okutama
Zwei Fahrstunden vom Zentrum entfernt, beginnt Tokio ein ganz anderes Gesicht
zu zeigen. Okutama mit seinen Seen in tiefgrünen Tälern, Stalaktitenhöhlen und
heißen Quellen gehört teilweise zu einem Nationalpark und eignet sich z.B. hervorragend
zum Wandern und Campen. Genießen Sie hier in vollen Zügen eine freie Natur,
wie man sie in Tokio nie erwartet hätte.
Mount Takao
Der als Nationalpark ausgewiesene Takao-San liegt ca. eine Stunde mit der Bahn
von Tokio entfernt. Auf dem Gipfel des Berges befindet sich ein buddhistischer
Tempel mit 1200-jähriger Geschichte. Zum Aufstieg braucht man zu Fuß etwa anderthalb
Stunden. Und da vom Fuß des Berges aus eine Seilbahn und Lifte bis in Gipfelnähe
führen, können auch diejenigen, die nichts von Bergwandern halten, hier unbeschwert
den Kontakt mit der Natur suchen. Am Fuß des Berges findet man auch das Takao-Naturkundemuseum
der Stadt Tokio, für das der Eintritt frei ist.
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09122-634525
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