- Tag 01 :
- Tag 02 :
Besichtigung in Yangon
Yangon liegt im fruchtbaren Deltaland des südlichen Myanmar am
breiten Yangon Fluss. Man hat den Eindruck, dass die Stadt voller
Bäume, Schatten und durch die Baumwipfel schimmernden Stupas
ist. Erst im Jahre 1885 wurde sie zur Hauptstadt Myanmars, als die
Engländer die Eroberung Nordmyanmars abgeschlossen hatten und
somit die kurze Zeitspanne Mandalays als letztes burmesisches Königreich
beendeten.
SHWEDAGON PAGODE: Höhepunkt jeder Besichtigungstour. Diese Pagode
ist 2.500 Jahre alt und wurde errichtet, um acht heilige Haare des
Buddha aufzubewahren. Ihre ursprüngliche Form hat sich während
Jahrhunderten bis zur Unkenntlichkeit verändert. Der glockenförmige
Überbau, der auf einer terrassenförmigen Basis ruht, ist
mit über 60 t Blattgold bedeckt, und jeden Tag kommt mehr hinzu.
BOTATAUNG PAGODE: die Pagode wurde nach 1.000 Offizieren benannt,
die die Reliquien von Buddha eskortierten als diese vor über
2.000 Jahren von Indien her an Land gebracht wurden. Während
des 2. Weltkrieges wurde dieses alte Bauwerk völlig zerstört.
Die Pagode wurde in sehr ähnlichem Stil wieder aufgebaut, aber
die Stupa ist innen hohl und man kann hineingehen.
NGADATKYI PAGODE: in dieser Pagode befindet sich ein großer
sitzender Buddha, der als fünfstöckiger Buddha
bekannt ist und im Ashay Tawya Kloster innerhalb der Anlage steht.
NATIONALMUSEUM: Museum mit verschiedenen interessanten Ausstellungsstücken,
das berühmteste ist der 8 m hohe Sihasana Löwenthron des
Thibaw Min, des letzten Königs von Burma. Er wurde 1908 von Lord
Mountbatten zurückgegeben. Des weiteren sind Juwelen, alte Schwarzweißphotos
des Palastes von Mandalay und Yangon, Opiumgewichte der Hintha und
beschriftete Tafeln zu sehen.
BUDDHISTISCHES KUNSTMUSEUM: es befindet sich in einem 1952 erbauten
Gebäude im Art-deco-still. Das besonders sehenswerte Lotosfenster
stellt alle Meditationsstellungen Buddhas dar. Die Ausstellungsstücke
wurden von der archäologischen Abteilung gesammelt: Bettelschalen,
Schriften auf Palmblättern und hölzerne Buddha-Bildnisse
aus dem 18. bis 20. Jahrhundert.
MAHA WIZAYA PAGODE: sie wurde in den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts
von General Ne Win erbaut. Die Pagode ist innen hohl, an der Decke
sind burmesische Sternbilder abgebildet und es gibt eine ständige
Ausstellung, die die sich ändernden Baustile von Pagoden über
die Jahrhunderte hinweg zeigt.
SULE PAGODE: die 48 m hohe goldene Kuppel war für die Briten
das Zentrum ihrer schachbrettartigen Stadtplanung, als Yangon 1880
wieder aufgebaut wurde. Typisch für diese Pagode ist die achteckige
Stupa, die diese Form bis hinauf zur Spitze beibehält.
BOGYOKE AUNG SAN MARKET: lokaler Markt (über 2000 Geschäfte)
- auch unter dem Namen Scott Market bekannt.
Übernachtung in Yangon.
- Tag 03 :
Yangon - Bago - Kyaikhtiyo
Fahrt von Yangon nach Kyaikhtiyo via Bago
Bago wurde 573 von Thamala und Wimala, zwei Monbrüdern nobler
Herkunft, als ein Außenposten des Mon-Thaton-Königreiches
gegründet. Der Ort, der früher am Golf von Martaban lag,
wurde bereits von Gautama, dem historischen Buddha, dazu bestimmt
Sitz einer größeren Stadt zu sein.
SHWEMAWDAW PAGODE: sie ist eine der am meisten verehrten Pagoden in
Myanmar. Die Geschichte des Tempels lässt sich mehr als 1000
Jahre zurückverfolgen. Er wurde ursprünglich von zwei Kaufleuten,
Taphussa und Bhalita, errichtet, um einige Haarreliquien des Buddha
aufzubewahren.
HINTHA GON PAGODE: von der überdachten Plattform des Heiligtums
auf einem Hügel bietet sich ein gute Ausblick auf Bago. Der Legende
nach war dies die Stelle, die sich aus dem Meer erhob, als der mythologische
Vogel (Hintha) landete.
SHWETHALYAUNG BUDDHA: ein riesiger liegender Buddha, dessen Ausmaße
jedes Körperteils auf einer Tafel an der Plattform vor der Figur
abzulesen sind. Die Figur steht im Ruf, eine der naturgetreuesten
aller liegenden Buddhas zu sein. Die Burmesen sagen, die Figur zeige
Buddha im Zustand völliger Entspannung.
MAHAZEDI PAGODE: sie wurde ursprünglich 1560 v. Chr. von König
Bayinnaung errichtet und 1757 während der Plünderung Bagos
zerstört. Erst 1982 wurde die Restaurierung beendet. Über
Treppen an der Außenseite des Stupa gelangt man auf die Spitze
des Tempels und hat einen schönen Ausblick auf die Umgebung.
befinden sich 64 sitzende Buddha Figuren.
KYAIK PUN PAGODE: König Dhammazedi ließ die Pagode 1476
errichten. Sie besteht aus vier 30 m hohen sitzenden Buddhas, die
Rücken an Rücken um einen großen quadratischen Sockel
angeordnet sind.
Übernachtung in Kyaikhtiyo.
- Tag 04 :
Kyaikhtiyo - Yangon
Besichtigung von Kyaikhtiyo (Goldener Felsen)
Besuch des Goldenen Felsen zum Sonnenaufgang
KYAIKHTIYO: dies ist der Sitz des unglaublichen Stupa, der auf einem
Felsen zu balancieren scheint. Der kleine Stupa steht auf dem Goldenen
Felsen, ein massiver, mit Blattgold bedeckter Felsbrocken, der
sich am Rand einer Klippe auf dem Gipfel des Kyaiktiyo Berges im Gleichgewicht.
Kyaikthiyo ist eine der heiligsten buddhistischen Stätten in
Myanmar.
Fahrt von Kyaikhtiyo nach Yangon
Übernachtung in Yangon.
- Tag 05 :
Yangon - Heho - Inle Lake
Transfer
Flug von Yangon nach Heho
Fahrt von Heho zum Inle See
Überlandfahrt nach Osten auf dem Highway 4 nach Shwenyaung und
dann weiter nach Süden auf dem Highway 43 in Richtung des Inle
Sees.
Bootsfahrt auf dem Inle See
Der Inle See, im Shan Staat gelegen, ist ein stilles Gewässer
bedeckt mit schwimmenden Vegetationsinseln und Kanus voller geschäftiger
Fischer. Hohe Berge säumen den See auf beiden Seiten und am Ufer
und auf den Inseln im See befinden sich 17 Dörfer auf Stelzen,
in denen hauptsächlich Intha leben. Genießen Sie die spektakuläre
Umgebung und beobachten Sie die Fischermänner, die mit ihrer
einzigartigen "Bein-Ruder" Technik, sich auf dem See fortbewegen.
Besuchen Sie einen örtlichen Markt und ein Intha Dorf am See
(bitte beachten Sie, dass kein Markt an Vollmond- und Neumondtagen
stattfindet).
Übernachtung in Inle Lake.
- Tag 06 :
Inle Lake - Pindaya - Kalaw
Fahrt vom Inle See nach Pindaya
Fahrt in Richtung Norden nach Shwenyaung, dann weiter Richtung Westen
auf dem Highway 4 über Heho nach Aungban. Von Aungban entlang
der Strasse Nr. 41 nach Pyindaya.
Besuch der Pindaya Höhlen
PINDAYA HÖHLEN: diese Höhlen liegen in einem Kalksteinberghang
über dem Natthamikan See. Im Inneren befinden sich mehr als 8.ooo
Buddhafiguren aus Alabaster, Teak, Marmor, Backstein, Lack und Zement
und sie sind so angeordnet, dass sie sich wie ein Labyrinth durch
die zahlreichen Kammern der Höhle ziehen.Fahrt von Pindaya nach
Kalaw
Reise zuerst nach Süden bis Aungban auf dem Highway 41 und dann
weiter auf dem Highway 4 nach Osten.
Übernachtung in Kalaw.
- Tag 07 :
- Tag 08 :
Ganztägige Besichtigung in Mandalay
Besichtigung in Mandalay
Mandalay war die letzte Hauptstadt Myanmars, ehe die Engländer
die Herrschaft übernahmen und so hat sie noch immer große
Bedeutung in kultureller Hinsicht wie auch geschichtlich. Sie ist
diejenige unter den großen Städten, die am burmesischsten
ist. Die buddhistischen Klöster in Mandalay gehören zu den
wichtigsten des Landes. Ungefähr 60 % aller Mönche in Myanmar
leben im Gebiet von Mandalay. Ihren Namen verdankt die Stadt dem Mandalay
Hill, einem 236 m hohen Hügel, der sich nordöstlich des
Mandalay Forts mit dem königlichen Palast erhebt.
MANDALAY FORT: eine imposante, mit einer Backsteinmauer befestigte
Palastanlage, die 1857 erbaut wurde. Sie ist von einem Wassergraben
umgeben, der vom Mandalay Bewässerungskanal gespeist wird. Nachdem
die Briten 1885 die Stadt besetzten, erhielt die Anlage den Namen
Fort Dufferin und wurde Sitz der Kolonialregierung und des Britischen
Clubs.
MANDALAY MUSEUM UND BÜCHEREI: im Museum und der Bücherei
wird eine Sammlung von Insignien aus Mandalay, von Königen in
Auftrag gegebene Kunstwerke und Manuskripte auf Palmblättern
gezeigt, die früher im Palast aufbewahrt wurde. Die meisten Gegenstände
stammen aus der Regierungszeit der letzten zwei Könige von Mandalay.
KYAUKTAWGYI PAGODE: sie wurde zwischen 1853 und 1878 erbaut und ist
vor allem interessant wegen der riesigen Statue eines sitzenden Buddhas,
die aus einem einzigen Marmorblock geformt wurde. Der Marmorblock
aus den Minen des nahen Sagyin war so kolossal, dass 10.000 Männer
dreizehn Tage brauchten, um ihn auf einem eigens dafür gegrabenen
Kanal an Ort und Stelle zu transportieren.
SANDAMANI PAGODE: eine Ansammlung von schlanken, weißen Stupas,
die an der Stelle des Vorübergehenden Palastes König Midons
errichtet wurden, während sich der neue Mandalay Palast im Bau
befand. Die Pagode enthält eine eiserne Buddha Figur, die König
Bodawpaya 1802 gießen ließ und die 1874 von Amarapura
nach Mandalay gebracht wurde.
MAHAMUNI PAGODE: König Bodawpaya ließ sie 1784 errichten
und vom Osteingang her durch eine mit Ziegelsteinen gepflasterte Straße
mit seinem Palast verbinden. Mittelpunkt des Heiligtums ist die hochverehrte
Mahamunistatue, die 1784 von Mrauk U in Rakhaing nach Myanmar bebracht
wurde.
KUTHODAW PAGODE: der zentrale Stupa wurde der Shwezigon Pagode in
Nyaung U in der Nähe von Bagan nachempfunden. Mit dem Bau wurde
1857 begonnen, im selben Jahr wie der Königspalast. Die 729 Marmortafeln
mit dem vollständigen Wortlaut der Tripitaka (Lehre Buddhas),
die um den zentralen Stupa herum angeordnet sind, werden auch das
größte Buch der Welt genannt.
SHWENANDAW KLOSTER: ein sehr interessantes Kloster, nicht nur als
Beispiel für ein traditionelles burmesisches Holzkloster, sondern
als einziges erhaltenes Gebäude des Mandalay Forts. Ursprünglich
befand sich dieses Gebäude innerhalb des Palastkomplexes und
wurde als Gemach des Königs Mindon und seiner Hauptkönigin
genutzt, in dem der König auch starb. Nach Mindons Tod ließ
König Thibaw Min das Gebäude 1880 an die heutige Stelle
versetzen und als Kloster einrichten.
SHWEKYIMYINT PAGODE: 1167 von Prinz Minshinzaw während der Bagan
Periode errichtet. Er war der verbannte Sohn des Königs Alaungsithu,
der sich nahe des heutigen Mandalay niedergelassen hatte. Der Schrein
ist wegen der originalen, vom Prinzen gespendeten Buddha Statue sehenswert.
Übernachtung in Mandalay.
- Tag 09 :
Mandalay
Ausflug von Mandalay nach Inwa (Ava), Sagaing und Amarapura
INWA: diese alte Stadt war lange Zeit Hauptstadt von Oberburma, nach
dem Fall des Königreichs Bagan. Sie liegt am Ayeyarwady Fluss
auf derselben Seite wie Mandalay in der Nähe der Ava Brücke.
Von 1364 an war In mehr als 400 Jahre lang Hauptstadt des burmesischen
Königreiches 1783 als Amarapura Hauptstadt wurde.
NANMYIN: der 27 m hohe steinerne Wachtturm ist alles, was vom Palast
des Bagydaw übriggeblieben ist. Der obere Teil stürzte bei
einem Erdbeben 1838 ein und der Rest steht heute in gefährlicher
Schräglage.
MAHA AUNGMYE BONZAN: das Kloster aus Stein mit Stuck verziert, wurde
1818 von der Frau des Königs Bagydaw für den königlichen
Abt Nyaunggan Sayadaw gebaut.
BAGAYA KLOSTER: ein aus Teakholz gebautes Kloster mit 267 Teakholzstämmen,
die als Säulen das Dach tragen. Die Haupthalle befindet sich
auf einer erhöhten Plattform abseits der Mönchsunterkünfte
und ist so gebaut, dass zwischen den Mauern und dem Dach Platz ist,
damit die Luft zirkulieren kann.
AVA BRÜCKE: die von den Engländern erbaute 16-Spann-Brücke
stammt aus dem Jahre 1934 und war die einzigste Konstruktion, die
über den Ayeyarwady führte bis 1998 eine neue, von chinesischen
Ingenieuren in Pyay errichtete Brücke fertiggestellt wurde.
SAGAING: am rechten Flussufer des Ayayarwady gelegen wird Sagaing
weiterhin als das religiöse Zentrum Myanmars angesehen. Im Volksmund
heißt die Stadt auch Klein-Pagan, wegen der etwa
600 Pagoden und Klöster mit mehr als 3.000 Mönchen, die
sich auf, an und um den Sagaing Hügel erheben. Außerdem
gibt es hier an die 100 Meditationszentren.
THABYEDAN FORT: das Fort wurde von den Burmesen 1886 zur letzten Verteidigung
gegen die britischen Streitkräfte im 3. Englisch-Burmesischen
Krieg errichtet.
KAUNGHMUDAW PAGODE: dies ist der wichtigste Tempel in Sagaing. Er
wurde 1636 von König Thalun erbaut, nach Vorbildern aus Ceylon
(Sri Lanka) zum Gedenken an die Wiederherstellung Avas als königliche
Hauptstadt.
TUPAYON PAGODE: sie wurde 1444 von König Narapati von Inwa erbaut
in einem für Myanmar untypischen Stil: sie besteht aus drei runden
Stockwerken von denen jedes von gewölbten Nischen umgeben ist.
AUNGMYELAWKA PAGODE: sie liegt am Fluss und wurde 1783 von Bodawpaya
an der Stelle seines Hauses errichtet, das er bewohnte, bevor er König
wurde. Die Pagode besteht aus Sandstein und wurde der Shwezigon Pagode
nachempfunden.
DATPAUNGZU PAGODE: eine verhältnismäßig neue Pagode,
die allerdings viele Bestandteile älterer Tempel enthält,
die wegen des Eisenbahnbaus durch Sagaing zerstört werden mussten.
HSINMYASHIN PAGODE: sie wurde 1429 erbaut und ist bekannt als Pagode
der vielen Elefanten, wegen der Elefantenstatuen an jedem Eingang.
AMARAPURA: der Name bedeutet Stadt der Unsterblichen,
aber ihre Zeit als Hauptstadt war nur von kurzer Dauer. 1783 wurde
sie von König Bodawpaya als seine neue Hauptstadt gegründet,
auf Anraten seiner Hofastrologen, kurz nachdem er den Thron bestiegen
hatte. Sein Enkel und Nachfolger, Bagyidaw, verlegte 1823 die Hauptstadt
wieder zurück nach Ava. Die vier Pagoden an den Ecken der Stadtmauer,
der Wachturm und das Schatzhaus sind bis heute erhalten.
PAHTODAWGYI: 1820 von König Bagyidaw erbaut, steht diese sehr
gut erhaltene Pagode außerhalb der alten Stadtmauern. Auf den
unteren Terrassen stehen Marmortafeln, die Szenen aus der Jataka darstellen
(Geschichten aus Buddhas Leben).
BAGAYA KLOSTER: errichtet als Bodawpaya die Hauptstadt nach Amarapura
verlegte, wurde das Kloster 1821 durch Feuer zerstört. Es wurde
verschiedene Male wieder aufgebaut und ist heute kein Kloster mehr,
sondern beherbergt ein Museum und eine Bücherei mit einer interessanten
Sammlung von Palmblättermanuskripten.
PALASTRUINEN: wenig erinnert heute an den Palast, abgesehen vom Schatzhaus
und dem alten Wachtturm. Die Gräber von König Bagyidaw und
König Bodawpaya markieren die Stelle, an der beide verbrannt
wurden. Ihre Asche wurde in roten Samtsäcken in den Ayeyarwady
Fluss geworfen.
U BEIN BRÜCKE: über den flachen Taungthaman See führt
eine lange wackelige Brücke aus Teakholz, die gegen Wind und
Wellen gebogen ist. Während der Trockenzeit führt die Brücke
über meist trockenes Land.
Übernachtung in Mandalay.
- Tag 10 :
Mandalay - Pyin Oo Lwin - Mandalay
Fahrt von Mandalay nach Pyin Oo Lwin (Maymyo)
Fahrt nach Nordosten entlang des Highway 3 parallel zur Eisenbahnlinie.
Die Reise geht über die Ebenen und dann auf einer sich windenden
Straße in die Berge. Auf halbem Weg kommt man an einem Aussichtspunkt
vorbei, von dem aus man einen spektakulären Ausblick hat. Besichtigung
einer Kaffeeplantage unterwegs.
Ursprünglich war Pyin Oo Lwin eine Siedlung der Shan und Danu.
Heute ist die Stadt Heimat von etwa 5.000 Nepalesen und 10.000 Indern
als eine Art Hinterlassenschaft, die entstand durch den Zustrom von
Südasiaten während der britischen Kolonialzeit. Viele Jahre
lang war Pyin Oo Lwin ein beliebter Ausflugsort in den Bergen, denn
durch die Höhenlage ist das Klima während der heißen
Jahreszeit angenehm kühl.
BOTANISCHER GARTEN: Colonel May ließ diesen 237 ha großen
botanischen Garten während des 2. Weltkrieges von türkischen
Kriegsgefangenen einrichten. Der Garten zeigt liebevoll gestutzte
Rasenflächen, große Blumenbeete, natürlichen Wald,
Rosengärten und Orchideen-Häuser.
PURCELL TURM: dieser Uhrenturm am Ortseingang war ein Geschenk von
Königin Victoria, die einen ebensolchen auch an Kapstadt in Südafrika
verschenkte.
NAUNG KANN GYL PAGODE: auf einem Hügel gelegen hat man einen
herrlichen Blick auf die Stadt.
KIRCHE DER UNBEFLECKTEN EMPFÄNGNIS: eine 100 Jahre
alte Kirche südlich des Zentrums mit einem großen Kirchenschiff
aus Backstein in Kreuzform und einem Glockenturm. Beeindruckend sind
die gewölbten Holzdecken und die reichhaltige Innenausstattung.
PEIKCHIN HÖHLEN.
Fahrt von Pyin Oo Lwin nach Mandalay
Fahrt nach Südwesten entlang des Highway 3 parallel zur Myanmo
Eisenbahnlinie.
Übernachtung in Mandalay.
- Tag 11 :
Mandalay - Monywa - Mandalay
Ausflug nach Monywa
MONYWA: Am östlichen Ufer des Chindwin Flusses gelegen,
ist Monywa die zweitgrößte Stadt im nördlichen Myanmar
und dient als Haupthandelszentrum für landwirtschaftliche Produkte
aus der umliegenden Umgebung des Chindwin Tals, speziell für
Bohnen und Palmzucker.
THANBODDAY PAYA: Jeder freie Fleck dieses Tempels, sowohl im Inneren
als auch außen ist mit Miniatur Buddha Bildern versehen (fast
600,000 alle zusammen), welches ein unglaublich farbenfrohes Bild
abgibt.
SHWE GU NI PAYA: Shwe Gu Ni Paya ist eine der wichtigsten Pilgerstätten
in Myanmar auf Grund Ihrer Hauptstupa und der Tatsache, dass hier
bereits große Wünsche in Erfüllung gegangen sind.
RECLINING BUDDHA: Er befindet sich auf einem Hügel mit einzigartiger
Aussicht über die Ebene und ist einer der größten
liegenden Buddhas im ganzen Land.
BODDHI TATTAUNG: Ein Wald voller Bantambäumen mit einem Buddhabild
am Fuße jedes Baumes.
Übernachtung in Mandalay.
- Tag 12 :
- Tag 13 :
Bagan
Besichtigung in Bagan
Bagan erstreckt sich über eine Ebene, die mit tausenden Tempelruinen
aus dem 12. Jhd. gespickt ist. Obwohl Bagan erwiesenermassen seit
Beginn der christlichen Zeitrechnung bewohnt ist, begann das goldene
Zeitalter der Stadt erst mit der Eroberung Thatons 1057 n.Chr.
SCHWEZIGON PAGODA: König Anawrahta (1044 1077) begann
mit dem Bau der Schwezigon Pagoda, wurde aber erst von seinem Nachfolger,
König Kyansittha um 1090 fertiggestellt. Die Pagoda stand ursprünglich
als nördliche Markierung der Stadtgrenze und zur Aufbewahrung
einer von vier Repliken des heiligen Buddha. Die graziöse Glockenform
des Stupa wurde zum Vorbild für fast alle in späteren Zeiten
in Myanmar errichteten Stupa.
GUBYAUKHYI in WETKYI-IN: Dieser indisch anmutende Tempel wurde im
frühen 13. Jahrhundert erbaut und 1468 renoviert. Die feinen
Fresken sowie die einmalige Architektur machen diesen Tempel besonders
Interessant. Nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Tempel in
Myinkabe.
ANANDA PAHTO: einer der schönsten, grössten, besterhaltensten
und meistverehrtesten Tempel in Bagan. Es wird angenommen, dass er
um 1105 von König Kyanzittha erbaut wurde. Der perfekt proportionierte
Tempel kündigte stilistisch das Ende der frühen Bagan Periode
und den Beginn der Mittleren Periode an.
GUBYAUKGYI TEMPEL in Myinkaba: Erbaut wurde dieser Tempel im Jahre
1113 von Kyanzittha Sohn Rajakumar. Dieser Tempel ist bekannt für
seine gut erhaltenen Stuckarbeiten an den Aussenwänden. Die wunderbaren
Wandmalereien im Innern datieren alle aus der Zeit des Tempelbaus.
Somit sind sie die ältesten, originalen Wandmalereien in Bagan.
MANUHA TEMPEL: Der Manuha Tempel wurde im Jahre 1059 vom Thaton-König
Manuha während seiner Gefangenschaft unter König Anawrahta
erbaut. Im Innern des Tempels befindet sich die recht ungewöhnliche
Kombination von drei sitzenden und einem liegenden Abbild von Buddha.
Mit dem Bau dieses Tempels wollte Manuha die Unzufriedenheit seiner
Gefangenschaft in Bagan zum Ausdruck bringen.
SHWESANDAW PAYA: Nach der Eroberung Thantons im Jahre 1057 ließ
König Anawrahta diese Pagoda errichten. Es ist das erste Monument
in Bagan, wo man über Treppen von den quadratischen unteren Terrassen
zur runden Basis der Stupa gelangen kann. Diese Pagoda eignet sich
sehr gut zur Beobachtung der fantastischen Sonnenuntergänge Bagans.
LACKWAREN WERKSTATT: die Dörfer rund um Bagan sind in Myanmar
für die Herstellung der feinsten Lackwaren bekannt.
Übernachtung in Bagan.
- Tag 14 :
Bagan
Ausflug zum Mount Popa
MOUNT POPA: ein zylinderförmiger Berg erhebt sich aus der flachen
Ebene. Der Berg wird als Wohnsitz von Myanmars mächtigsten Geistern
angesehen. Besucher können den Berg über Treppen besteigen,
die sich um den Berg herumschlängeln und werden hier von neugierigen
Affen beobachtet. Am Gipfel des Berges stehen ein Kloster und ein
Tempelkomplex mit einem Altar für die 37 Geister, und bieten
einen spektakulären Blick über die Region.
Besichtigung in Bagan
Besuch des Mahabodi Tempels
MAHABODHI TEMPEL: Dieser Tempel wurde nach dem Vorbild des berühmten
Maha Bodhi Tempels im indischen Bodh Gaya während der Regierungszeit
Königs Nantaungmyas (1211-1234) erbaut. Derartige Tempel wurden
nur in der späten Bagan Epoche gebaut. Der Mahabodhi Tempel ist
der einzige dieser Art in Bagan.
Besuch des Dhamayangyi Tempels
DHAMAYANGYI TEMPEL: Dieser Tempel gehört zu den künstlerisch
besten Arbeiten Bagans. Einige Quellen schreiben den Bau des Dhamayangyi
Tempels Koenig Narathu zu, andere wiederum sagen der Tempel wurde
unter König Alaungsithu gebaut. Der Tempel entstand im 12 Jahrhundert.
Besuch des Sulamani Tempels
SULAMANI TEMPEL: Erbaut im Jahre 1181 von König Narapatisithu
ist dieser Tempel ein gutes Beispiel des späteren Tempelbaus.
Die recht gut erhaltenen Stuckarbeiten an den Innen- und Aussenmauern
gehören zu den besten Bagans. Der Name des Tempels bedeutet krönendes
Juwel.
Übernachtung in Bagan.
- Tag 15 :
- Tag 16 :
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