Samstags Anschließend weitere Besichtigungen in Pyongyang. Zum 70. Geburtstag
von Kim Il Sung wurde 1982 der Triumphbogen eingeweiht. Er ist mit
60 Metern höher als sein Pariser Vorbild (exakt um 3 Meter), besteht
aus 10.500 Granitblöcken, einem riesigen, 27 Meter hohen Bogen und
dient der Versinnbildlichung der heroisierten Rückkehr des Generals
Kim Il Sung vom siegreichen Kampf um die Befreiung des Landes von
den Japanern. Weiter geht es zum Haus der Kunst. Auf dem Platz davor
schießen zahlreiche Fontänen im Mansudae-Brunnenpark bis zu
80 Meter Wasser in den verschiedensten Formationen in die Höhe. Stadtrundfahrt in Pyongyang. Besichtigung des Kumsusan-Gedenkpalastes mit dem Mausoleum des Kim Il Sung. Dort ist seine einbalsamierte Leiche aufgewahrt und an bestimmten Tagen auch von ausländischen Besuchern zu betrachten, wenn man dies rechtzeitig anmeldet. Jedenfalls nutzen die Nordkoreaner den weiten Platz vor dem Gedenkpalast für Feiertagsausflüge, verneigen sich vor dem Kim-Il-Sung Gemälde an der Front und fotografieren die ganze Familie. Der Palast ist wie alle wichtigen Gedenkstätten innen blitzsauber und nur mit Schuhschützern zu betreten. Erwartet wird schweigsames und andächtiges Verhalten sowie drei Verbeugungen vor dem einbalsamierten Korpus, eine von der linken Seite, eine von rechts und eine vor seinen Füßen. Besuch des Revolutions- und Märtyrer- Friedhofs. Juche-Turm: Zum 70. Geburtstag erhielt Kim Il Sung den dominanten Turm der Juche-Idee am östlichen Taedong-Ufer, der 1982 feierlich enthüllt wurde. Der 170 Meter hohe Turm besteht aus einem Sockel, einem sich noch oben verjüngenden, abgestuften Turmkörper, dem obenauf eine stilisierte Flamme gesetzt ist. Davor steht eine Drei-Personen-Gruppe (30 Meter hoch), die das Parteiemblem (bestehend aus Hammer, Sichel und Zirkel) trägt. Rundherum befinden sich weitere sechs Gruppenskulpturen, die verschiedene Symboliken zu den Themen Industrie, Ernte, Kunst, usw. wiedergeben. Mittagessen im Turmrestaurant. Der Ausflug nach Mangyongdae, zwölf Kilometer westlich von Pyongyang, ist ein Pflichtbesuch, sowohl für Nordkoreaner selbst, als auch für Besucher. Denn an diesem Ort befindet sich das Geburtshaus von Kim Il Sung. Dort, so will es die nordkoreanische Geschichtsschreibung, wurde der "Große Führer" am 15. April 1912 geboren und verbrachte anschließend eine behütete, aber bereits vom revolutionären Eifer erfüllte Kindheit. Heute befindet das ganze Gelände hübsch gelegen an einem sanft ansteigenden Hügel, sowie ein Museum und zwar das Revolutionsmuseum von Mangyongdae. Zu sehen ist vor allem das Geburtshaus selbst, ein niedriges, strohgedecktes Haus mit Holzwänden, ein kleiner Hof und eine niedrige Einfriedung. Besuch in der Pyongyang Metro. Sicher eine Besonderheit des städtischen
Verkehrswesens von Pyongyang, die U-Bahn. Sie besteht aus zwei Linien,
und zwar in nord-südlicher Richtung (genannt Chollima-Linie) und in
west-östlicher Richtung (Hyoksin-Linie). Die Länge der U-Bahn beträgt
ungefähr 22 Kilometer, wenngleich es Angaben darüber gibt, dass zumindest
das Tunnelsystem weiter verzweigt sein soll und der Bevölkerung als
Bunker und dem Militär als Versteck dienen soll. Fahrt über Pyongsong,
Sunchon und Kaechon nach Myohyang in die Berge. An der Strecke Besuch
einer Felsgrotte. Ein wichtiger Punkt bei einem Myohyang-Besuch
ist die Freundschaftsausstellung. Es handelt sich um zwei pagodenartig
angelegte Prachtanlagen mit riesigen Portalen, die vor den Berg gebaut
sind und sich in seinem Inneren fortsetzen. Ursprünglich nur für den
"Großen Führer" angelegt, ergab sich nach dessen Tod bald
die Notwendigkeit, auch für den "Lieben Führer" eine solche
Anlage anzulegen. Tagesausflug nach Kaesong. Besuch von Panmunjom, der demilitarisierten Zone (DMZ). Die Fahrt in die DMZ beginnt acht Kilometer südlich von Kaesong an einem Kontrollposten mit Panzersperre, wo man aussteigen und auf die militärische Eskorte warten muss. Ein kleiner Shop mit Kaffeeausschank macht die Wartezeit kurzweiliger. In einem zweiten Gebäude erhält der Besucher eine durchaus interessante, aber recht komprimierte Beschreibung der Grenzregion. Besuch des Koryo Museums. Das nahegelegene Koryo Museum ist in einem alten konfuzianischen Lehrinstitut aus dem 11. Jahrhundert untergebracht, indem über Jahrhunderte Konfuzius-Schüler ausgebildet wurden. Heute werden dort Kunst- und theologische Relikte zur Schau gestellt. Mittagessen im Tongil Restaurant. Es geht zurück nach Pyongyang. Elf Kilometer westlich von Kaesong
liegt das Grab von Kongmin, dem 31. König der Koryo-Dynastie, das
allein durch seine Größe und die Zahl der Skulpturen sehenswert ist.
Auch die Tatsache, dass auf dem Gelände nebenan Ginseng wächst, erweckt
das Interesse von Besuchern. In einem speziell dafür präparierten
Garten im Schatten werden die Wurzeln angebaut, jeweils im Frühling
und Herbst umgepflanzt und nach sechs Jahren schließlich geerntet
und für Arzneien verwendet. In Pyongyang Besuch des "Foreign
Language Bookshop" und des Ladens mit den Briefmarken. Abends
Spaziergang durch die Umgebung des Hotels Yanggakdo. Morgens nach dem Frühstück Fahrt zum Bahnhof. Fahrt mit der Bahn
nach Peking. Die Abfahrt ist um 10.10 Uhr. Dann erreicht man
die Grenze bei Sunuiji/Dandong. Nach den Einreiseformalitäten in China
fährt der Zug weiter nach Peking. Der Zug kommt an in Peking um 08.34 Uhr. Weitere Flugverbindungen mit Air Koryo werden Dienstag und Donnerstag ab Peking und Mittwoch und Samstag ab Shenyang angeboten. Es besteht auch die Möglichkeit, die Hinreise mit der Bahn und die Rückreise per Flug zu unternehmen oder beide Strecken zu fliegen. Bitte fragen Sie uns nach weiteren Details. Der Kumsusan Gedenkpalast ist für Ausländer / Touristen nur am Donnerstag und Sonntag möglich. |
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| Anzahl Personen |
1 |
2-5 | 6-9 |
EZ-Zuschlag |
| Deutschsprachig |
2.089 EUR |
1.689 EUR | 1.600 EUR |
200 EUR |
Alle Preise in Euro pro Person, ab/bis Peking, gültig bis 31.12.2012
Im Preis eingeschlossene
Leistungen:
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Nicht im Preis
eingeschlossen:
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