Allgemeines
Bitte bedenken Sie, dass sich Kambodscha nach langer Herrschaft der Roten Khmer
erst vor wenigen Jahren wieder für den Tourismus geöffnet hat. Die touristische
Infrastruktur ist noch nicht so weit entwickelt wie zum Beispiel in Thailand. In Phnom
Penh kommt die Müllabfuhr mit der Beseitigung nicht nach und in ländlichen Gebieten
kommt es immer wieder zu Stromausfällen. Aber die Khmer sind ein außerordentlich
liebenswertes und hilfsbereites Volk - sie und die Sehenswürdigkeiten des Landes sind es
wirklich wert, entdeckt zu werden.
Auch Überlandfahrten sind inzwischen gefahrlos möglich und bieten die Gelegenheit, auch
entlegene Ecken kennen zu lernen.
An- und Abreise
Bei allen angebotenen Rundreisen werden Sie am Flughafen von einem unserer
Reisebetreuer in Empfang genommen und zum Hotel gebracht. Bei der Abreise begleitet er Sie
bis zum Flughafen.
Einkaufsmöglichkeiten:
Silberarbeiten, Baumwollstoffe. Bei Fragen ist Ihnen Ihre Reiseleitung gerne
behilflich.
Einreisebestimmungen
Es besteht Visumpflicht für Kambodscha. Visa werden bei der Einreise
am Flughafen ausgestellt. Die Visaerteilung ist äußerst unkompliziert und schnell.
Es ist nur ein Reisepass, der noch sechs Monate gültig sein muss, erforderlich
und ein Passbild. Das Tourismusministerium plante jahrelang, die Kosten für
Visa zu senken. Derzeit betragen die Gebühren pro Person US$ 20,--. Bitte beachten
Sie, dass bei Einreise auf dem Landweg das Visum vorher beantragt werden sollte.
Es wird nicht an jedem Grenzübergang ausgestellt.
Elektrizität:
220 V Wechselstrom. In ländlichen Gegenden fällt der Strom ab und zu aus.
Hotels verfügen in der Regel über einen Generator.
Flüge
Auch Inlandsflüge werden jetzt mit zuverlässigem Fluggerät
durchgeführt. Alle größeren Provinzstädte sind
im Liniennetz miteinander verbunden. Die meisten Verbindungen bestehen zwischen Phnom Penh und Siem Reap.
Flughafensteuer für internationale Flüge:
Ab Phnom Penh oder Siem Reap US$ 25,--
Flughafensteuer für Inlandsflüge: US$ 5,--
Die Flughafengebühren werden seit neuestem auch im Transit
verlangt.
Fotografieren
In Phnom Penh gibt es Filme und Diafilme in guter Qualität und zu normalen
Preisen. Auch die Fotolabors entwickeln schnell und gut. In den anderen Städten sind die
Filme oft großer Sonneneinstrahlung ausgesetzt. Achten Sie dort auch auf das
Haltbarkeitsdatum.
In Siem Reap und Phnom Penh können Sie sich jederzeit Ihre Fotos von der Digitalkamera auf CD brennen lassen.
Geld
Die Währung Kambodschas ist der Riel. US$ können überall problemlos,
Euro in Phnom Penh, Siem Reap und Kampong Som (Sihanoukville) getauscht werden.
Reiseschecks können ebenfalls nur in diesen drei Städten gewechselt werden,
wobei manche Banken bis zu 5 % Gebühren berechnen. Auch der Thai-Baht ist vor
allem im Norden des Landes ein gängiges Zahlungsmittel.
Gängige Kreditkarten werden in größeren Hotels, Geschäften und Restaurants
akzeptiert.
Es wird empfohlen, US-Dollars in kleinerer Stückelung mitzuführen, da diese
im gesamten Land als eigentliche Hauptwährung akzeptiert werden und Wechseln
fast nicht mehr notwendig ist.
In Siem Reap und Phnom Penh gibt es jetzt Geldautomaten, an denen man mit der
Karte mit Maestro-Zeichen US-Dollars abheben kann zu einem guten Kurs.
Impfungen
Zur Zeit sind für Kambodscha keine Impfungen vorgeschrieben, solange Sie nicht
aus einem Infektionsgebiet einreisen oder sich innerhalb der letzten sechs Monate vor
Einreise in einem Infektionsgebiet aufgehalten haben.
Hepatitis-Impfung, Malaria-Prophylaxe, Tetanus- und Polio-Impfung werden empfohlen.
Aktuelle Informationen erhalten Sie bei jedem Arzt für Tropenmedizin oder den
Tropeninstituten.
Kleidung
Ganzjährig ist atmungsaktive und leicht waschbare Sommerkleidung angebracht.
Empfohlen wird eine Sonnenbrille und - vor allem für die Gegend bei Siem Reap - eine
Kopfbedeckung als Schutz vor der starken Sonneneinstrahlung.
Klima
Es herrscht tropische Klima mit vergleichsweise niedriger Luftfeuchtigkeit. Die
Durchschnittstemperatur liegt das ganze Jahr über bei etwa 27 °C, wobei im April die
Temperaturen bis auf 38 °C steigen.
Durch den Monsun beeinflusst gibt es die trockene Saisonzeit von November bis April und
die Regenzeit von Mai bis Oktober. Auch während der Regenzeit regnet es nicht täglich
und meist nur am Nachmittag.
Sicherheit
Kambodscha ist viel sicherer geworden - Überfälle kommen zwar vor, aber
Touristen sind noch nicht behelligt worden. In Phnom Penh sollte man abends zu
Fuß, wie
in vielen anderen Großstädten auch, dunkle Gassen meiden. Kein Problem ist die Gegend um
das "Heart of Darkness", einer In-Kneipe gegenüber der Polizeiwache. Nehmen Sie
nachts ein Mopedtaxi, das Ihnen die Hotelrezeption vorschlägt. Auch beim "Foreign
Correspondents Club of Cambodia" stehen einige recht gut englisch sprechende,
zuverlässige Fahrer bereit. Abends ein Taxi (Auto) zu bekommen, ist nur über Funk
möglich. Jedes Hotel oder Restaurant ruft Ihnen gerne eines.
Siem Reap und Kampong Som sind ungefährlich, die Entfernungen nicht sehr groß. Entweder
zu Fuß oder mit einem Mopedtaxi kann man auch nachts die Städtchen sicher erkunden.
Alle Städte und besonders die Gegend um die Tempelanlagen bei Siem Reap sind minensicher.
Vor Jahren haben die UNO und internationale Hilfsorganisationen gute Arbeit geleistet. In
ländlichen Gegenden sollte man sich besser auf die Reiseleitung verlassen, da es bei den
Millionen verlegter Minen noch Jahre dauern wird, diese zu entschärfen.
Unterwegs
Auch Überlandfahrten sind inzwischen gefahrlos möglich und bieten die
Gelegenheit, auch entlegene Ecken des Landes kennen zu lernen. Auch die Strecke von Saigon
nach Phnom Penh kann wieder auf dem Landweg gefahren und über uns gebucht werden. Siem
Reap nach Thailand auf dem Landweg ist recht beschwerlich wegen der schlechten
Straßenverhältnisse, aber ebenfalls machbar.