Norden und Nordwesten
Baie du Tombeau
Knapp 5 km nördlich von der Hauptstadt Port Louis
gelegen und über die B 29 zu erreichen. Nur einige Durchgänge zwischen den Privathäusern
und Grundstücken führen zu den „Public Beaches“, die jedoch nicht außergewöhnlich
schön sind. An Wochenenden drängeln sich die vielen Picknick-Ausflügler
aus Port Louis, und im mauritianischen Sommer ist es an der Bucht oft
unerträglich schwül.
Trou aux
Biches
Zusammen mit dem südlichen Pointe aux Piments und den nördlichen Stränden
von Moint Choisy und von Pointe aux Canonniers ein Zentrum des
Strandlebens sowohl von Einheimischen als auch ausländischen Urlaubern -
nicht ohne Grund! Entlang des weißen Sandstreifens zur Landseite ein schöner
Filao-Wald, in dem Mauritianer zelten und Picknicks veranstalten. Es
bestehen alle Möglichkeiten des Wassersports. An der Pointe aux Piments
ist wegen vielen Korallen- und Felsabschnitte Baden allerdings nur
eingeschränkt möglich. In der Gegend südlich der gleichnamigen
Ortschaft, zwischen den historischen „Batterie des Grenadiers“ und „Ancien
Arsenal francais“, wird es, je weiter man in den Süden kommt, immer
ruhiger; sie ist aber nicht einfach zu erreichen; zum Norden hin (Pointe
aux Canonniers) einige neue und ältere Hotels der oberen Klasse; mit schönen
Flammenbäumen und dem Hindu-Tempel von Triolet kulturell und
landschaftlich anregende Umgebung. Entlang der Küstenstraße und im
Ort Trou aux Biches mehrere Restaurants, Bars und Shops.
Grand Baie
Mit ihrem blauen, klaren Wasser ist die tief ins Land reichende Grand Baie
eine Freude fürs Auge, und der ehemals verträumte gleichnamige Ort hat
sich zu einem Ballungszentrum mit allen Annehmlichkeiten des touristischen
Lebens entwickelt. Einigen allerdings ist es hier bereits zu gedrängt.
Die Strandabschnitte sind zum Baden jedoch weniger gut geeignet, aber es
gibt viele Möglichkeiten zum
Segeln, Surfen, Tret-, Kajak- und Glasbodenbootfahren. Vor den großen
Hotels gibt es bessere, zum Teil künstlich angelegte Strände.
Die
Nordspitze
Die Küste von Péreybère bis zum Cap Malheureux ist mit Villen, Ferienhäuschen
und Bungalowanlagen, weniger mit großen Hotels besiedelt. Die sandigen
Buchten sind zum Teil noch ursprünglich, von steilen Abschnitten
eingeengt und oft mit schöner Sicht auf die Insel Coin de Mire.
Allerbeste Bademöglichkeiten bestehen im flachen, geschützten Wasser der
Bucht von Péreybère. Nach Grand Gaube hin wird der Strand breiter und
feinsandiger.
Hier gibt es auch einige Läden und eine Reihe von Restaurants - ideal
für Buchung von Apartments oder Häusern. Vom Cap Malheureux werden
Ausflüge zur Ile Plate angeboten.
Die Südwestküste
Pointe
Corail de la Prairie
Ein schöner, weiter Sandstrand auf einer Halbinsel an der Südküste, der
herrliche Panoramablicke bietet. Wegen gefährlicher Unterströmungen aber
allenfalls zum Sonnenbaden und nicht zum Schwimmen geeignet.
Le Morne
Brabant
Im äußersten Südwesten von Mauritius gelegen, stellt der 550 m hohe
Morne Brabant eine weithin sichtbare Landmarke dar und gliedert die nach
ihm benannte Halbinsel in einen südlichen und nördlichen Teil. Hier sind
die Badebedingungen so gut und die Szenerie so eindrucksvoll, dass der
Ausbau des Fremdenverkehrs am Morne Brabant nicht vorbeigehen konnte. Aber
Platz ist genügend da, auch an der Küste nahe La Gaulette und auf der
Ile aux Bénitiers (Bootszubringer) befinden sich herrliche Strände, und
das gebirgige Hinterland reizt zu Wandertouren und Exkursionen: ein guter
Standort!
Baie de la
Rivière Noire
Wo sich der große Black River (Grande Rivière Noire) in den Indischen
Ozean ergießt, gibt es eine kleine Bucht mit Badegelegenheit. Allerdings
ist hier das Wasser nicht so kristallklar wie in den Lagunen und der
Strand nur recht bescheiden. Wer sich für Hochseeangeln interessiert und
damit einen Teil seines Urlaubs verbringen möchte, hat hier allerdings
den geeigneten Standort gefunden, denn im Yacht-Club - nördlich der
Salinen - liegt eine ganz ansehnliche Flotte von entsprechend ausgerüsteten
Booten. Auch die Hotels haben sich auf die Hochseefischerei und deren Gäste
eingestellt. Das Hinterland lädt zu Wanderungen ein, z.B. durch den
beeindruckenden Canyon des Black River. Sehr viel besser sind die
Bedingungen für Badegäste am langen und ursprünglichen Public Beach von
La Preneuse nördlich der Bay.
Baie du
Tamarin
6 km nördlich der Black-River-Bucht gelegen und von dieser durch den 548
m hohen Tourelle du Tamarin getrennt, bietet die Bucht von Tamarin einen
besseren, aber nicht ganz ungefährlichen Strand. Hier nämlich hält kein
Korallenriff die Wellen des Indischen Ozeans ab - die Brecher, die für
Kinder bedenklich werden können, sind gleichzeitig die Freude und das
Ziel der Wellenreiter; die hier die besten Bedingungen auf Mauritius
vorfinden.
Flic en
Flac
Neben dem Norden mit den Ballungszentren von Trou aux Biches, Grand Baie
und Belle Mare ist Flic en Flac das bedeutendste Neubaugebiet der Insel.
Vom guten, durch ein vorgelagertes Korallenriff geschützten Strand und
den Möglichkeiten, die der Ort bietet, angelockt, haben sich fünf große
Hotels und eine ganze Reihe kleinerer, guter Bungalowanlagen angesiedelt,
allerdings auf Kosten einer ziemlich zersiedelten Landschaft. Zum
internationalen Tourismus kommt der mauritianische, der besonders an
Wochenenden und in der Ferienzeit den Filao-Wald in ein Zeltlager
umfunktioniert. Trotzdem: Auf etwa 6 km Strandlänge wird man sich auch in
Zukunft wohl nicht allzu sehr in die Quere kommen, und das warme, ruhige
Wasser bietet beste Badebedingungen.
Der Osten und Südosten
Trou
d’Eau Douce
Schmaler, nicht leicht zugänglicher Sandstrand mit herrlichem, parkähnlichem
Hinterland. Schlechte Einkaufsmöglichkeiten. Einige neuere Hotels im
Norden der Bucht, im Süden die phantastische Anlage des Touessrok-Hotels.
Zum Baden und Wassersport sind die vorgelagerten Inseln besser geeignet.
Von Mai bis September kann es an der Küste stark windig sein (Sandflug!).
Ile aux
Cerfs
Zusammen mit der Ile de l’Est eine wahrhaft paradiesische Landschaft mit
mehreren Sandstränden, Wanderwegen, Mangrovenwald und allen Wassersportmöglichkeiten,
etwa 20 Minuten mit dem Boot von Pointe Maurice entfernt (ständige
Verbindungen, für Touessrok-Hotelgäste gratis). Die Ile de l’Est ist
durch eine schmale Bucht von der Ile aux Cerfs getrennt, durch die eine
starke Strömung geht.
Auf der Ile aux Cerfs gibt es Restaurants, eine Bar, Souvenirshops und ein
breites Exkursions- und Sportangebot. Besonders an Wochenenden starker
Besucherandrang, aber selbst dann findet man noch menschenleere
Strandabschnitte. Keine Übernachtungsmöglichkeiten auf den Inseln.
Blue Bay
Südlich der Stadt Mahébourg und nahe zum Flughafen Plaisance gelegene
geschützte Bucht mit Filaos-Wald, weißem Sandstrand und kristallklarem
Wasser. Gute Bedingungen für Segler und Windsurfer, aber auch relativ
windstille Plätze. An Wochenenden besonders nördlich der Bucht (Pointe
des Deux Cocos) lebhafter Betrieb, außerdem manchmal Lärmbelästigung
durch den nahen Flughafen. An der Südseite der Bucht sind die drei
Sandstrände am Shandrani-Hotel am besten.
Südküste
Pointe aux
Roches
An der eigentlichen Südküste gibt es zwar auch schöne sandige
Strandabschnitte, doch ist hier insgesamt die Küste rauher, und östlich
von Souillac fällt der Schutz der vorgelagerten Korallenriffe weg. Dafür
ist das Hinterland mit den schroff aufsteigenden Montagnes Savanne
besonders eindrucksvoll - sicher eine der schönsten Landschaften der
Insel! Am angenehmsten sind die Sandstrände westlich von Souillac, wo es
auch vereinzelt Bungalows und ein kleineres Hotel gibt und wo wieder
Korallenriffe Badeurlauber schützen. Wegen scharfer Korallen im Wasser
sollte man hier Badeschuhe tragen, außerdem können bei Ebbe starke Strömungen
auftreten. Ein stetiger Wind sorgt für Kühlung und gute
Segel-Bedingungen.