Treffen und Begrüßung, Transfer. Die
Reise beginnt mit dem Besuch des Historischen Museums, wo wir
in die Geschichte des Landes eintauchen. Dann
geht es zur Kathedrale Etschmiadsin weiter, die dem heiligen Grigor
im Traum erschienen sein sollen.
Dort, wo in der Vision des heiligen Grigor der „eingeborene Sohn Gottes“
herabgestiegen war und mit einem Schwert auf den kargen Boden des
Ararattales in der alten Königsstadt Vagharschapat gedeutet
hatte, ließ er eine bedeutende Kirche errichten und legte somit den
Grundstein für das wichtigste religiöse Zentrum des Landes. Um für die dunkelste Seiten des armenischen Volkes ein Verständnis zu haben, besuchen wir das Genozid-Mahnmal. Bei der Schwalbenfestung, wie der Ort Tsitsernakaberd übersetzt heißt, versammeln sich jährlich am 24. April Tausende von Menschen, um des Völkermordes von 1915 zu gedenken. Am Fuße des mächtigen Aragacz mit seinen 4090 Metern Seehöhe befinden sich alte Zentren des Christentums. Sobald man sich Aschtarak nähert, ist man von der durch den Fluss geteilten, grünen Stadt mit ihren niedrigen Häusern und den zwischen Bäumen herausragenden Kirchtürmen begeistert. Besichtigungen: Dreibogenbrücke aus dem 17. Jahrhundert, die Tsiranavor-, die Marane- und die Karmravorkirche. Letztere wird von vielen als lieblichste Kirche des Landes bezeichnet. Die Landschaft wird karger, der Wind kälter, der Atem wird flacher - schon sind wir auf 2000 Meter Seehöhe angelangt und erkunden die Kirche von Amberd sowie die als „Festung des Eisernen Aschot“ bekannte Anlage. Den Besichtigungstag beschließen wir mit dem mittelalterlichen Kloster von Saghmosavank an der Khasachschlucht. Die
Reise führt uns weiter zum Badeparadies von Armenien - dem Sevan-See.
Ein Meer, so nennen ihn die Einheimischen. Auf der Halbinsel besuchen
wie das Sevankloster. Mittagessen. Fahrt in die Stadt Dilijan,
einer der berühmtesten Kurorte Armeniens. Die Leute sagen: "Hätte
das Paradies Berge, Wälder und Mineralquellen, wäre es wie
Dilijan". Die natürliche Schönheit von Dilijan ist
so, dass es auch "Die kleine armenische Schweiz" genannt
wird. Am Oberlauf des Flusses Agstev liegt Goschavankh (12.-13. Jh.),
das Klosterensemble in Dilijan. Es befindet sich in dichten Eichenwäldern,
in den Schluchten von kleinen, aber turbulenten Bergflüssen mit
einem der interessantesten und bekanntesten armenischen Kreuzsteinen.
Fahrt zum Kloster Chor-Virap, 4. - 17. Jh., in 45 km Entfernung von Jerevan. Das Kloster hat eine sehr reiche Geschichte, sowohl religiöse, als auch weltliche. Es befindet sich im Ararat-Tal, gegenüber dem biblischen Berg Ararat, mit dem die Arche Noah verbunden ist. Die Bedeutung des Klosters ist auf Gregor den Erleuchter zurückzuführen, der das Christentum in Armenien einführte und als der erste armenische Katholikos gilt. Mittagessen in einem örtlichen Höhlencafe. Weiter geht es zum Kloster Noravank - ein großes religiöses und kulturelles Zentrum des 12 Jh. Auf dem Weg besuchen Sie Areni, wo Sie in der Weinfabrik typischen Wein aus speziellen Arten von Weinreben verkosten werden. Noravank ("Neues Kloster") ist 122 km von Jerevan entfernt und befindet sich in einem unzugänglichen Ort inmitten beeindruckender Natur. Das älteste Bauwerk des Klosters ist die Kirche von St. Karapet (9. - 10. Jh.), die nicht gut erhalten geblieben ist. Die wichtigste Kirche ist ebenfalls St. Karapet, erbaut im 13. Jh. Die Kirche hat ein Atrium, das von dem berühmten Architekten und Bildhauer Momik erbaut wurde und mit Basreliefs von religiösen Themen verziert ist. Rückfahrt nach Jerevan. Übernachtung in Jerevan. Im reichsten
Waldgebiet Armeniens mit seinen unzugänglichen Dörfern verbergen sich
bedeutendste Klöster und Bildungsstätten des Mittelalters. Wir folgen
der „Klösterstraße“. Das Kloster Sanahin wurde in der
ersten Hälfte des 10. Jahrhunderts gegründet. Die dazugehörende Erlöserkirche
wurde im Auftrag der Königin Chosrovanusch, der Gattin des „barmherzigen“
Aschot, errichtet. Die harmonische Abstimmung der nacheinander errichteten
Gebäude ist bestimmt eine architektonische Meisterleistung. Beinahe
am Ende der Welt, auf einem Hochplateau mit herrlicher Aussicht gelegen,
finden wir das Kloster Haghbat. Wir
besuchen die weltberühmte Handschriften-Sammlung im Matenadaran.
Das Museum beeindruckt nicht nur mit den Ausstellungsstücken (Statuen,
Gemälde, Handschriften, Miniaturen etc.), sondern auch mit seiner
architektonisch interessanten, über die Innenstadt blickenden, Anlage.
Dann fahren Sie zu den wohl am meisten besuchten Bauwerken Armeniens,
dem Sonnentempel in Garni und dem Höhlenkloster in Geghard.
Transfer zum Flughafen. |
|
| Anzahl Personen | 2 | 3-4 |
EZ-Zuschlag |
| Superior Hotel Ani Plaza**** | 1.139 | 985 | 179 |
Individualreise - Preise in Euro pro Person ab/bis Jerevan, gültig bis 31.12.2012
Im Preis eingeschlossene Leistungen:
|
Nicht im Preis
eingeschlossen:
|
Wir buchen auch gerne die Langstreckenflüge für Sie - wann
und ab welchem Flughafen möchten Sie fliegen?
Für Informationen oder zum Buchen bitte hier klicken!