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Länderinformationen Georgien


Allgemeines

Fläche: 69,700 km²
Einwohnerzahl: ca. 4,6 Mill., Georgier – 70%, Armenier – 8%, Aserbaidschaner – 6%, Russen – 5%, Griechen – 2%.
Hauptstadt: Tbilissi ca. 1,1 Mill.
Amtssprache: Georgisch, die meisten verstehen auch Russisch
Religion: georgisch-orthodox (Hauptkonfession), katholisch, moslemisch, armenisch-gregorianisch, jüdisch

Für die Sowjetbürger war Georgien das Land ihrer Sommer- oder Winterträume. Ob Kuraufenthalte in den balneologischen Zentren wie Bordshomioder Zchaltubo, Alpinismus oder Wintersport in den Bergen Swanetiens, in Bakuriani, entlang der Georgischen Heerstraße, in Tuschetien oder Ratscha, ob Ausflüge in die Historie, Weinlese in Kachetien oder Badeurlaub am Schwarzen Meer - Georgien hielt (und hält) für jeden das Passende bereit. Über drei Millionen Touristen besuchten jährlich die einstige Sowjetrepublik, unter ihnen viele Ausländer, vor allem aus den ehemals sozialistischen Ländern, die meisten aus der DDR. Bürgerkrieg und Wirtschaftskrise haben die rouristische Infrastruktur stark in Mitleidenschaft gezogen. Fast alle Hotels, Sanatorien und Herbergen sind mit den Zehntausenden Flüchtlingen aus Abchasien belegt, die Einrichtungen samt Mobiliar zerstört. Die Urlauberströme aus der Sowjetunion sind versiegt: Die "Neuen Russen" bevorzugen die Adria, die "Alten" haben nicht die Mittel, ins Ausland, zu dem Georgien geworden ist, zu reisen. Keine Einnahmen, das bedeutet keine Investitionen. Der Staat ist so hoch verschuldet und das Lebensniveau so tief gefallen, dass die touristische Attraktivität Georgiens verblasst ist. Dennoch kamen und kommen - ungeachtet der schwierigen Lage - nach wie vor jährlich Hunderttausende Besucher, selbst aus Australien, Neuseeland, den USA und Westeuropa, weil sie das Land fasziniert, seine Natur, die Geschichte und die Gastfreundschaft der Georgier. Die Hoffnungen, die sich mit dem Amtsantritt des neuen Präsidenten Anfang 2004 verbinden, sind groß. Die neue Regierung erklärte die Förderung des Tourismus zu einem ihrer wichtigsten Ziele. An die Spitze der Tourismusbehörde rückte ein Mann, der sich seit mehr als zehn Jahren als Direktor einer der wirtschaftlich erfolgreichsten Reiseagenturen, >Caucasus Travel<, einen Namen im In- und Ausland gemacht hat - Saba Kiknadse. Was ihn auszeichnet ist nicht nur Sachkenntnis, sondern vor allem sein Enthusiasmus. Bereits im Sommer 2004 erreichte er eine beträchtliche Absenkung der Visagebühren und steuerliche Erleichterungen für die noch junge private Tourismusindustrie. Der frische Wind führte sofort zu neuen Investitionen in der Branche. Zahlreiche alte und neue Reiseagenturen unterbreiten ihre Angebote mittlerweise auch im Internet, wobei manches Angebot mehr verspricht, als es zu halten vermag. Bis das touristische Potential auf einem Niveau angelangt ist, das dem der klassischen Touristik-Regionen entspricht, wird es noch viele Jahre brauchen. Wer auf einen bequemen Urlaub in luxuriösen Hotels mit dem im Westen gewohnten Komfort hofft, wird ihn nur mit entsprechendem finanziellen Aufwand und nur in Tbilissi (Sheraton, Villa Berika), an der Georgischen Heerstraße im Hotel Gudarui und in Batumi (Hotel Alik) finden. Von Tbilissi aus bieten verschiedene Agenturen Ein- oder Mehrtagesausflüge zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Urlaubszentren an. Wer sich aber vor Unwägbarkeiten kleinen Risiken und Überraschungen nicht fürchtet, Spontanität der Organisation vorzieht und zivilisatorischer Perfektion bereit ist in Kauf zu nehmen, der wird in jedem Fall auf seine Kosten kommen, die georgische Gastfreundschaft am eigenen Leib spüren und unvergessliche Eindrücke mit nach Hause nehmen.
Nach der kurzen militärischen Auseinandersetzung mit Russland im August 2008 ist es schnell wieder ruhig geworden. Zwar berichten die Medien vereinzelt über die Landesteile Südossetien und Abchasien, die jedoch als Sperrgebiet nicht bereist werden können und die im Rahmen der Rundreisen auch weitläufig umgangen werden.

Anreise

Die Einreise ist per Flug, Bahn, Bus, Schiff und PKW möglich. Flüge aus Westeuropa nach Tbilissi bieten aktuell folgenden Fluglinien an: Georgian Airways (Frankfurt, Amsterdam, Paris, Wien, Prag, Athen), Lufthansa (München), Turkish Airlines (ab diversen Airports in Deutschland über Istanbul) und Austrian Airlines (über Wien). Vom Airport Tbilissi gelangt man am besten mit dem Taxi (für etwa 20 Lari ~ 10€) ins Zentrum bzw. zu einem der Hotels in der Stadt. Etwa 20km entfernt von Kutaissi befindet sich ein weiterer internationaler Flughafen, der z.B. ebenfalls von Turkush Airlines angeflogen wird. Züge nach Tbilissi verkehren aus Erevan (Armenien), Baku (Aserbaidschan) und Kiev (Ukraine). Auf dem Hauptbahnhof in Tbilissi sollte man größte Vorsicht walten lassen, da dort - wie auf allen größeren Bahnhören der Welt - der Taschen und Gepäckdiebstahl mit professioneller Geschicklichkeit betrieben wird. Der Hauptbahnhof in Tbilissi ist gleichzeitig Schnittpunkt der beiden Metrolinien der Hauptstadt und Busbahnhof (Ausgang Richtung Osten). Eine weitere Möglichkeit, nach Georgien zu gelangen, ist die Anreise mit dem Bus aus Istanbul, entlang der Südküste des Schwarzen Meeres über Trabzon, Rize, Batumi und Kutaissi. Die Busse verkehren täglich. Der Bus braucht von Istanbul bis Tbilissi etwa 36 Stunden. Die Busse sind klimatisiert. Weitere Busrouten verbinden Tbilissi mit Thessaloniki in Griechenland, Erevan und Baku. Die Busse und Kleinbusse von und nach Erevan und Baku sind schneller als der Zug. Vom Ortarschala-Busterminal verkehrt außerdem ein Bus nach Trabzon in der Türkei (über Batumi). Die Fährverbindungen zwischen den Schwarzmeerstädten wurden Anfang der 90er Jahre eingestellt.
Die Einreise auf dem Landweg über Russland ist nicht möglich. Bei der Anreise über die Türkei bieten sich zwei Varianten an: erstens, aus Italien oder Griechenland mit der Fähre in einen der türkischen Schwarzmeerhafen und von dort an der Küste nach Batumi und zweitens die den alten Karawanenwegen folgende Transitstrecke durch die Türkei zum Grenzpunkt Spri in einer der schönsten Gegenden Georgiens; die Trasse ist gut ausgebaut und der Service entspricht dem mitteleuropäischen; die Abfertigungsformalitäten an der Grenze wurden in den letzten Jahren vereinfacht, so dass lange Wartezeiten unwahrscheinlich sind.

Bahnverkehr

Die Eisenbahn ist das Stiefkind des georgischen Transportwesens. 1871 wurde die erste Bahnlinie eingeweiht, die vom Hafen Poti über Kutaissi nach Tbilissi führt. Heute verkehren Züge zwischen Tbilissi und Kutaissi, Tbilissi und Batumi, Tbilissi und Telawi. Die Strecke zwischen Tbilissi und Kutaissi ist im Sommer 1999 erneuert worden, so dass der Express nur noch wenig mehr als vier Stunden für die gut 200km benötigt und dem Kleinbusgeschäft Konkurrenz macht. Eine Fahrkarte kostet etwa 6 Lari, Erster Klasse etwa 10 Lari. Von Tibilissi nach Batumi gelangt man mit dem Nachtzug, dem Express "Adscharien". Der Platz im Schlafwagen (4-Personen-Abteil) kostet 10 Lari, Erster Klasse (Abteil für zwei Personen) 14 Lari. Vom Hauptbahnhof gelangt man mit dem Zug in folgende Richtungen: Baku (täglich), Erevan (3x wöchentlich), Kiev (2x Wöchentlich). In folgende georgische Städte bestehen tägliche Zugverbindungen: Sugdidi, Bordshomi, Poti, Batumi, Kutaissi.

Einreisebestimmungen

Deutsche Staatsangehörige benötigen kein Visum zur Einreise nach Georgien, Für die Einreise ist ein Personalausweis oder Reisepass erforderlich, der zum Zeitpunkt der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig ist. Bei Anreise über bestimmte Drittstaaten (z. B. über Istanbul mit „Turkish Airlines“) ist die Mitnahme des Reisepasses weiterhin unerlässlich. Der Kinderausweis sowie der Eintrag im Reisepass eines Elternteils werden anerkannt. Eine Einreise auf dem Landweg über Russland ist nicht möglich.

Die Botschaft Georgiens in Deutschland befindet sich in 13156 Berlin, Heinrich-Mann-Str. 32, Tel: 030 / 4849070, in dringenden Fällen 48490719, Fax:48490720 www.botschaftvongeorgien.de. Die Öffnungszeiten sind Mo, Di, Do und Fr von 9 bis 12 Uhr. Man sollte sich rechtzeitig nach den aktuellen Visabestimmungen erkundigen.   

Fotografieren und Filmen

In den großen Städten bieten Spezialgeschäfte Filme von Kodak und Fuji sowie deren automatische Entwicklung an. Diafilme oder Spezialfilme sind nur schwierig zu erhalten, weshalb es sich empfiehlt, sich vor der Reise ausreichend zu versorgen. Das professionellste Angebot (einschließlich sachgerechter Lagerung) bietet der Fotoladen in der Melikischwili-Straße 6 in Tbilissi, etwa 200m vor der Universität, gegenüber einem Weingeschäft. Digitale Datenträger sind in Georgien ebenfalls zu bekommen, sollten jedoch besser mitgebracht werden.

Gesundheit

Wer die Sommerhitze nicht verträgt, sollte Kohletabletten und Calcium im Reisegepäck haben. für die kleineren Übel reicht Aspirin. Obendrein bekommt man in den Apotheken das Nötigste für wenig Geld, und wenn man sich mit den Einheimischen zu verständigen weiß, wird man das ein oder andere Präparat empfohlen bekommen, das westlichen Pharmaka in nichts nachsteht, z.B. Zitramon gegen Kopfschmerzen. Nicht zu empfehlen sind die Apotheken Kioske, da die Arzneien in der Regel unsachgemäß gelagert werden. Selbst in kleineren Ortschaften wie Lentechi, der Hauptstadt des Unteren Swanetien, gibt es ein Krankenhaus und zuverlässige Ärzte, die Reisenden bei größeren Beschwerden oder Unfällen zur Seite stehen. Über die Formalitäten der Bezahlung medizinischer Dienstleistungen sollte man sich vor einer Reise mit seiner Krankenkasse verständigen, denn die medizinische Versorgung in Georgien ist kostenpflichtig. Auf jeden Fall empfiehlt sich der Abschluss einer privaten Reisekrankenversicherung, die auch die Kosten eines Rücktransportes abdeckt. Die Deutsche Botschaft empfiehlt für ambulante Behandlungen den MediClub Georgia (englischsprachig), Tschawtaschawadestr. 5, Tbilissi Tel: 251991 (24-Std. Mobilnummer: 899 / 581991) bzw. Kontaktaufnahme mit dem deutschsprachigen Vertrauensarzt der Botschaft (Name und Telefon sind über die Botschaft erhältlich, Tel: 00995 / 32 / 910332 oder 911263). Ein qualifizierter Rettungsdienst mit englischsprachigem Personal ist unter der Nummer 009 zu erreichen. In Tbilissi, in der Lagidsestr. 5, gibt es eine internationale Apotheke. Eine private Arztpraxis mit englischsprachigem Service befindet sich in der Arakaschwilistr. 2, Tel: 00995 / 32 / 251948, Notfallservice: 899 / 550911, 899 / 551911. Die örtlichen Reiseagenturen bieten unter anderem spezielle Versicherungen für Bergsteiger an, die erste medizinische Hilfe vor Ort und den Transport zum Flughafen nach Tbilissi einschließen. Die im ganzen Land gültige kostenlose Nummer für den medizinischen Notdienst ist 03.

Klima

In Westgeorgien herrscht subtropisches Klima mit hoher Luftfeuchtigkeit und starken Niederschlägen, während in Ostgeorgien kontinentales Klima dominiert. Die Alpzone beginnt ab 2 100 m; ab 3600 m sind Schnee und Gletscher rund um das Jahr präsent. Die Durchschnittstemperatur im Sommer ist 20ºC bis 24 ºC, Duchschnittstemperatur im Winter schwankt zwischen 2 ºC und 4 ºC.

Zeiten

Georgien beteiligt sich seit 2004 an der Mitteleuropäischen Sommerzeit. Der Zeitunterschied zwischen Tbilissi und Berlin beträgt 2 Stunden.

Unterwegs/Reisen im Inland

In den Städten fährt es sich am besten mit Taxis, die durch ein entsprechendes Schild - zumeist hinter der Windschutzscheibe - kenntlich gemacht sind. Seit 2001 betreibt ein Taxi-Unternehmen in Tbilissi rote Fords und Nissans mit Taxametern, die auch tatsächlich meist eingeschaltet sind. Ein Kilometer kostet bei ihnen und der Konkurrenz umgerechnet etwa 20 Cent. In der Regel einigt man sich jedoch ohnehin mit dem Fahrer vor Beginn der Fahrt auf den Pres. Zur Orientierung: Eine Fahrt vom Zentrum Tbilissis bis in die Vorstädte kostet 6 bis 8 Lari, im Stadtzentrum 3 bis 5 Lari. Für die 10km lange Strecke von Kutaissi nach Zchaltubo sollten einem keineswegs mehr als umgerechnet 6€ abverlangt werden. Von Tbilissi bis Kutaissi kostet es knapp 120 Lari, also ca. 60€ (für 300km!) Gekennzeichnet sind die Taxis lediglich in Tbilissi; auf dem Land fährt jeder, der Zeit und ein Auto hat. Sofern man zu erkennen gibt, dass man einen Wagen braucht, wird man auch einen bekommen; es hängt vom Verhandlungsgeschick ab, zu welchem Preis.


Kriminalität

In den eineinhalb Jahrzehnten nach Erlangung der Unabhängigkeit haben der wirtschaftliche Verfall und die schamlose Korruption in Georgien zu mehr Kriminalität geführt. Diese zu bekämpfen ist eines der vornehmlichen Ziele der neuen Regierung. Die Reorganisation aller Machtorgane und bessere Entlohnung der Polizisten sowie einige im ganzen Land durchgeführten Sonderoperationen gegen das organisierte Verbrechen haben erste Resultate gezeigt; man kann nur hoffen, dass sie von Dauer sind. Über die allgemeine Sicherheitslage informiert aktuell die entsprechende Internetseite des Auswärtigen Amtes www.auswaertiges-amt.de. Allgemein gilt, dass man in Begleitung von Einheimischen sicherer ist, als allein. Man sollte das Risiko sehr gut abwägen, sofern man sich entschließ, das Land auf eigene Faust zu erkunden. Vorsicht ist überall geboten, wo große Menschenmengen unterwegs sind - auf Märkten z.B. oder im Zentrum von Tbilissi. Es empfiehlt sich darauf zu verzichten, Geld außerhalb der Wechselstuben zu wechseln oder von "zufälligen" Händlern angebotene Schmuckstücke oder antiquarische Werke zu kaufen. In den Cafés und Restaurants sollte man, vor allem wenn die Tische auf belebten Bürgersteigen stehen, auf Taschen, Fotoapparate, Jacken achten. Auch in den Bergen sollte man es an Vorsicht nicht fehlen lassen. Nicht, dass man dem Reisenden hinter jeder Wegbiegung auflauern würde, doch leben die Bergvölker nach eigenen Gesetzen, die man akzeptieren sollte. Auch sollte man als Reisender auf die Einheimischen hören. Wenn empfohlen wird, die eine Richtung der anderen vorzuziehen oder lieber erst am nächsten Tag aufzubrechen, so hat dies meist seine Gründe. Vom Zelten in freier Natur wird abgeraten. Die Bergwelt des Kaukasus ist nicht mit den Alpen zu vergleichen. Außer im Gebiet von Bakuriani gibt es so gut wie keine markierten Wanderwege.

Währung

Die Landeswährung ist der Lari (GEL). Ein Lari sind 100 Tetri. Lari ist ein altgeorgisches Wort für Geld. Tetri bedeutet "weiß" und war der Name der kolchischen Silbermünzen. 2009 bekommt man für 1US$ etwa 1,8 Lari und für 1€ etwa 2,1 Lari. Die beliebtesten Fremdwährungen sind Dollar und Euro, die man in den zahlreichen Wechselstuben problemlos tauschen kann. Andere Währungen werden nur von den Banken akzeptiert und nicht zu den günstigsten Bedingungen. Am besten ist es nach wie vor, seine Reisekasse in Dollar dabeizuhaben. Vor Fahrten ins Landesinnere, insbesondere in die Bergregionen, sollte man sich mit ausreichend Lari versorgen, da die Wechselkurse in Tbilissi die vorteilhaftesten sind und in manchen Gegenden ausländische Währung generell nicht gefragt ist. Geld- und Kreditkarten sowie Schecks werden bisher nur in den großen Hotels und einigen ausgewählten Geschäften akzeptiert. Am beliebtesten sind VISA und Mastercard; unter den Traveller Schecks Thomas Cook und American Express. Die Banken sind an das internationale Geldkartensystem angeschlossen und verfügen über Bankautomaten, an denen man mit EC- und Kreditkarten problemlos abheben kann. Im Landesinnern, außerhalb der großen Städte, gibt es kaum Möglichkeiten, sich elektronisch mit Bargeld zu versorgen. Geldüberweisungen sind über Western Union möglich.

Wasser und Strom

Die Wirtschaftskrise hat sich nachhaltig auf die Wasser- und Stromversorgung ausgewirkt. In Tbilissi gibt es seit 2004 nur noch selten Abschaltungen oder Ausfälle, ebenso in den großen Städten des Landes. Schwierig ist die Lage immer noch in den abgelegenen Landsteilen. Dort erfolgt die Wasser- und Stromversorgung nach einem bestimmten Stundenplan und auch auf den ist nicht immer Verlass. Die Stromversorgung erfolgt bei 220V mit 50Hz. Die Steckdosen sind zumeist zweipolig, also enger, und nicht für Schukostecker geeignet, weshalb manche Geräte einen Adapter voraussetzen, den man auf den Märkten oder in spezialisierten Geschäften für ca. zwei Lari bekommt. Da viele technische Geräte mit dem EU-Stecker ausgestattet sind, wird zunehmend auf den bei uns üblichen Euro-Stecker umgestellt, so dass Adapter zwischenzeitlich kaum noch notwendig sind.

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