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Tahiti und seine Inseln, offiziell geführt unter
dem Namen Französisch Polynesien, sind verstreut auf über ca.
4 Mio. qkm im südpazifischen Ozean.
Die 118 Inseln sind in 5 Inselgruppen aufgeteilt:
- Gesellschaftsinseln: Tahiti, Moorea, Bora Bora,
Raiatea / Tahaa, Huahine
- Tuamotu-Inseln: Rangiroa, Manihi, Tikehau, Fakarava
- Marquesas Inseln: Nuku Hiva, Hiva Oa
- Austral-Inseln: Rurutu, Tubuai, Rimatara, Raivavae,
Rapa
- Gambier-Inseln: Mangareva
Entfernung nach Tahiti:
- Europa ca. 17.700 km ca. 20 Flugstunden
- Kalifornien ca. 6.520 km ca. 8 Flugstunden
- Australien ca. 5.390 km ca. 7 Flugstunden
Die Gesamtbevölkerung von Französisch-Polynesien
beträgt ca. 220.000 Einwohner, davon ca. 83% Polynesier (davon 20%
Mischlinge) , 5% Asiaten und 12% Europäer
Tahiti
Tahiti, auch als das Tor zu Französisch Polynesien bekannt, eröffnet
jedem Besucher vielfältige Möglichkeiten der Besichtigungen.
Es ist eine gebirgige Vulkaninsel mit vielen Bergen und Tälern, die
einladen zu schönen Bergtouren und Ausflügen, in denen Licht
und Schatten spielen und wo man Kathedralen aus Farnen, imposanten Wasserfällen,
mysteriösen Grotten und legendenumwobenen archäologischen Funden
begegnet.
Das hochgelegene Papennoo-Tal, das zum Kamm von Maroto und zum Vulkansee
Vaihiria mit seinen Ohrenaalen führt, aber auch der Naturpark von
Fenua ai'here auf der Halbinsel mit seinen Klippen von Le Pari begeistert
jeden Wanderer wilder, unberührter Natur gleichermaßen. Die
felsigen Küsten bieten spektakuläre Landschaftsbilder, weiße
wie schwarze Sandstrände, wo die Wellen ideal zum Surfen sind.
In prachtvollen Gärten auf der ganzen Insel sind Museen eingebettet
und laden zu einem Besuch ein, Die Hauptstatt Papeete. An der Nordwestküste
gelegen, ist das politische und wirtschaftliche Zentrum des Landes. Der
Markt von Papeete ist ein Besuch wert, zu seinem großen Angebot
von verschiedenen tropischen Früchten, bunten Blumen unterschiedlicher
Handwerkskunst und vielen anderen Überraschungen. Dieser Ort ist
ideal. Um eine Eindruck der besonders fröhlichen und lebenslustigen
Lebensart der Tahitianer zu erhalten. Unterkünfte jeder Form stehen
zur Verfügung. Vom Luxushotel, ausgestattet mit jedem Komfort, bis
zu kleinen, privaten Pensionen. Lassen Sie sich bezaubern von einer anderen
Welt.
Moorea
Die Schwesterinsel von Tahiti ist ein Land voller Legenden mit einer reichen
Geschichte. Nach der Überlieferung ist Moorea die Rückenflosse
des großen Fisches Tahiti. Die Insel war früher unter dem Namen
"Aimeo" bekannt und erhielt durch einen Hohepriester ihren neuen
Namen Moorea, was soviel heißt wie wunderschöne, gelbe Eidechse.
Landschaft und kultur dieser Insel geben ihr einen besonderen Mythos,
und laden zur Entdeckungsreise ein. Von der maellosen Schönheit der
Cock's Bay und ihrer Zwillingsbucht Opunohu, mit steilen Berghöngen
und dem berühmten Berg Moua Puta, dem achteckigen Tempel oder dem
Kulturdorf Tiki Village. Im Tiki Village kann man die traditionelle, polynesische
Handwerkskunst kennen lernen, Gesangs- und Tanzdarbietungen sehen und
Honeymooner können sich eine polynesische Hochzeit ausrichten lassen.
Für Übernachtungen stehen zahlreiche Hotels und Pensionen zur
Verfügung. Die Vielzahl der weißen Sandstrände, der Artenreichtum
ihrer Korallenbänke und die außergewöhnliche Unterwasserfauna
lässt einen den Atem anhalten. Künstler und Philosophen der
ganzen Welt sind fasziniert von der Schönheit und den alten Traditionen
auf dieser Insel.
Bora Bora
Diese vulkanische Insel in einer der schönsten Lagunen der Welt,
"die Perle von Polynesien", weiß Ihre Besucher zu verzaubern.
Ihr Wasser ist glasklar und von unendlicher Schönheit. Umgeben ist
sie von einem Karanz paradiesischer Inselchen. Auf einem dieser Motus
befindet sich der Flughafen, andere beherbergen traumhafte Hotels. Eine
Ausnahme bildet das Motu Toopua mit seinem über hundert Meter hohen
Berg und seinen klingenden Steinblöcken, den "Glocken von Hiro".
Auf der Hauptinsel befinden sich neben Hotels und Pensionen auch verschiednen
Kulturstätten, Marae und wildwachsende Orchideen, die zu Rundfahrten
und Wanderungen einladen. Dem Wassersport eröffnen sich in dieser
außergewöhnlichen Lagune zahlreiche Möglichkeiten, angefangen
beim Segeln, Glasbodenboot-Ausflug, Schnorcheln, Tauchen und vielem mehr.
Die magische Ausstrahlung von Bora Bora ist seit langem bekannt und zahlreiche
Maler, Schriftsteller und Philosophen folgen den Spuren der Mythen und
Sagen um diese Trauminsel.
Huahine
Die geheime Insel oder von seinen Bewohnern auch die "Perle der Gesellschaftsinseln"
genannt, besteht aus Huahine Nui und Huahine Iti. Verbunden sind sie durch
eine schmale Passage, die nach der Überlieferung von der Barke des
Gottes Hiro gegraben wurde. Eine Rundreise über die bergige Insel
mit ihrem sanften Relief bietet herrliche, zerklüftete Buchten, einige
schöne weiße Sandstrände und wundscherschöne Lagunen,
die zum Baden und Surfen einladen. Auf den in der Lagune verstreuten Inselchen
werden Wasser- und Zuckermelonen angebaut und auf der fruchtbaren Erde
gedeihen verschiedene Lebensmitte- und Fruchtkulturen, Huahine rühmt
sich auch einer der größten und am besten erhaltenen archäologischen
Stätten: Der Marae von Maeva, ein Komplex von mehreren großen
Marae am Fuße des Mount Mouatapu und am Ufer des Sees Fauna Nui.
Die Lagunen sind voller Schätze, die man mit einer Schnorchelausrüstung
oder bei einem Tauchgang erkunden kann. So stellen die gelben Korallen
von Huahine die wichtigste Attraktion im Korallengarten und im sogenannten
"Gelben Tal" dar. Zum Verweilen auf Huahine laden Hotels und
Pensionen ein.
Maupiti
Maupiti ist eine der liebenswertesten, weil authentisch und auch eine
der schönsten Inseln. Die Kerninsel Maupiti, überragt von einer
Felsenkette von drei Bergen, ist von 5 Motus umgeben. Der Flughafen liegt
auf dem großen Motu Tuanai, daher gelangt man nur mit einem Schiff
zu den Unterkünften auf der Hauptinsel. Bei der Überquerung
dieser türkisfarbenen, seichten Lagune kann man große Leopard
- Stechrochen und Mantas inmitten von Schwärmen von vielfarbigen
Fischen bewundern. Die Lagune ist nur über eine kleine Passage befahrbar,
die bei starkem Seegang als sehr schwierig gilt, jedoch für erfahrene
Segler eine besondere Herausforderung darstellt. Mit Ihrem kristallklarem
Wasser, in dem Sandbänke Arabesken zeichnen, kann sie es mit jeder
Schönheit von Bora Bora aufnehmen. Maupiti bietet viele Besonderheiten
wie Grotten und Höheln in denen Meeresvögel nisten, auf dem
Motu Pitihahei die einzigartige, einheimische Blume "Tiara".
Ihre zahlreichen, unberührten Strände wechseln sich ab mit zerklüfteten
Felsen, die von Kokospalmen beschattet werden, Auf dem Motu werden Wasser-
und Zuckermelonenangebaut, neben Kopra die wichtigste Einnahmequelle der
Insel.
Tahaa - Raiatea
Der Überlieferung nach soll Raiatea früher die "heilige
Insel" genannt worden und als erste besiedelt worden sein. Legenden
geben den verschiedenen Sehenswürdigkeiten eine geheimnisvolle, magische
Aura. Der Bert Temehani, eine Art Olymp Polynesiens, der noch heute über
die Insel wacht und das "Paradies der Düfte" ist, birgt
eine weltweit einzigartige Pflanze. Die Gebirgskette, die den Norden der
Insel vom Süden abtrennt, mit ihren zahlreichen Wasserfällen,
die tiefe, schale Bucht von Faaroa und die fruchtbaren Täler versetzen
ebenso in Entzücken, wie die Reize der Lagune mit Blick auf die vorgelagerten
Motu - Inselchen. Am Dort Apooiti ist das größte Wassersportzentrum
mit einer luxuriösen Marina angesiedelt. Im Norden derselben großen
Lagune liegt die Insel Tahaa, die der Legende nach von Raiatea durch einen
vom Geist der Prinzessin besessenen heiligen Aal abgetrennt wurde,. Die
Insel mit ihren sanften Bergformen und ihrer zerklüfteten Küstenlandschaft
wird auch die "Vanille-Insel" genannt, Eine Besonderheit auf
Tahaa ist das Schildkröten-Reservat, wo man sich für die Erhaltung
der Seeschildkröten einsetzt. Zahlreiche Motu mit herrlich weißen
Sandstränden und eine Lagune, die mit ihren Saphir- und Smaragdtönen
ein wahres Taucher- und Surferparadies ist, die Lagune ist über zwei
breite Passagen mit dem Ozean verbunden, in denen sich blaue Delphine
tummeln. Auf beiden Inseln befinden sich zahlreiche kleine Hotels und
private Pensionen.
Rangiroa
Der Name Ra'iroa, "Riesiger Himmel", steht für Weitläufigkeit
dieses Atolls. Es ist der größte Atoll Polynesiens und das
viertgrößte der Welt, mit 240 Motus, getrennt durch klein Kanäle,
die ein ringförmiges Korallenriff bilden. Die unvergleichliche Leuchtkraft
und Farbenpracht der Lagune, von Jadegrün über Türkis bis
Violett, zieht Besucher dieser langen Kette von Inselchen mitten im Pazifischen
Ozean in Ihren Bann. Eine Entdeckungsreise in die Lagune ist ein Muss,
man kann schwimmende Delphine beobachten und in die "blaue Lagune"
lädt das riesige, natürliche Aquarium zum Schnorcheln und Tauchen
ein. Die außerordentliche Vielfalt der Meeresfaune und die unvergleichliche
Schönheit des Meeresgrundes sucht ihres gleichen. Im Nordwesten des
Atolls liegt der Hauptort Avatoru, gegenüber dem Motu Fara, dessen
Lagune der Legende nach von einem Zwillingspaar geschaffen wurde: "Moanatea",
dem friedlichen Ozean und "Moana uri", dem entfesselten Ozean,
Hier befinden sich die wichtigsten Verwaltungsgebäude, darunter das
Bürgermeisteramt und das Postamt, sowie das Forschungszentrum für
Perlenzucht und zwei Kirchen. Das andere Dorf, Tipta, am anderen Ende
des Motu und am Rande der zweiten Passage gelegen, besteht unter anderen
aus Steinhäuser aus weiß gekalkten Korallen, umsäumt von
blühenden Hecken. Eine Straße aus Korallenmehl und Asphalt
verbindet die beiden Dörfer. Ausschließlich auf der Hauptinsel
zwischen den Dörfern Tiputa und Avatoru liegen Luxushotels und kleine
Pensionen mit einem sympathischen, familiären Ambiente.
Manihi
Manihi ist berühmt für seine Perlenzucht, denn hier entstand
die erste Perlenfarm Polynesiens, die heute dank der besonderen und seltenen
Qualität der schwarzen Perle alle Ehre macht. Das Atoll ist über
eine tiefe, befahrbare Passage zugänglich, an deren Rand das einzige
Dorf Turipaoa liegt. Besonders anziehend ist die schöne Lagune mit
ihren zauberhaften Farbtönen und die außergewöhnlich reiche
Fauna des Riffs und des Meeresgrundes. Die Gewässer von Manihi sind
Tauchern weltweit ein Begriff aufgrund der unglaublichen Konzentration
von Fischen an ungewöhnlichen Tauchplätzen, von der Passage
über den "Zirkus" im Inneren der Lagune bis zum Außenriff.
Traditionelle Carangues und Napoleonfische kreuzen hier wie auch Barsche,
Zackenbarsche und Seequappen. Majestätische Mantarochen wetteifern
mit Adlerrochen. Für Aktivitäten auf dem Atoll bieten sich die
Überreste alter Marae - Kultstätten im Norden und Süden
an. Hotels und kleine, private Pensionen bieten die Möglichkeit der
Übernachtung im Paradies.
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