- Tag 01 : Phnom
Penh
Ankunft in Phnom Penh
Transfer
Besichtigung in Phnom Penh
Kambodschas Hauptstadt liegt am Zusammenfluss von Mekong, Bassac
und Tonle Sap. Sie gilt als die schönste der während der
französischen Kolonialzeit in Indochina erbauten Städte.
Gegründet wurde sie 1372 von einer reichen Khmerfrau namens
Penh als ein kleines Kloster, nachdem sie vier Buddhastatuen in
einem auf dem Mekong treibenden Baum gefunden hatte. Auf dem Gipfel
eines Hügels (= Phnom auf Kambodschanisch) errichtete sie das
Kloster.
WAT PHNOM: ein Tempel und Sitz der ersten Pagode an dieser Stelle,
die 1372 von Frau Penh errichtet wurde, um dort die vier Buddhastatuen
aufzubewahren, die sie am Mekongufer gefunden hatte. Dies ist der
einzige Hügel (27 m hoch) in der Hauptstadt.
KÖNIGSPALAST UND SILBERNE PAGODE: der Königspalast wurde
auf dem Grund der ehemaligen Zitadelle Bantey Kev (sie stammt aus
dem Jahr 1813) erbaut. Einige Bereiche des weitläufigen Königspalastes
sind nicht zugänglich, da der Palast zugleich die offizielle
Residenz von König Norodom Sihamoni ist. Die Silberpagode wird
oft auch als Tempel des Smaragd-Buddhas oder Wat Preah Kaeo bezeichnet,
wegen einer solchen Statue. Der hölzerne Tempel wurde 1892
original von König Norodom erbaut. Der gesamte Boden im Inneren
der Pagode ist mit mehr als 5000 silbernen Platten ausgelegt, die
zusammen etwa 6 t wiegen.
NATIONALMUSEUM: 1920 wurde das Gebäude im Khmerstil erbaut
nach den Plänen von George Groslier, einem französischen
Archäologen und Maler. Ausgestellt werden Werke aus Kunst und
Kultur der Khmer aus ganz Kambodscha. Die Sammlung enthält
unter anderen eine wunderschöne Statue des Vishnu aus dem 6
Jhd. .
ZENTRALMARKT: ein überdachter Markt mit einem Kuppelbau als
Zentrum (erbaut 1937). An den dichtgedrängten Ständen
werden Schmuck, Stoffe und alle Arten von Souvenirs angeboten. Hier
läßt es sich herrlich bummeln und stöbern.
Übernachtung in Phnom Penh.
- Tag 02 : Phnom
Penh
Ausflug nach Takeo
In der südlich von Phnom Penh gelegenen Provinz finden sich
verschiedene interessante Orte von historischer Bedeutung, Angkor
Borei eingeschlossen.
TONLE BATI: ein See südlich von Phnom Penh mit Strand und dem
beeindruckenden, aus Laterit erbauten Tempel Ta Prohm.
TA PROHM: der Tempel wurde von König Jayavarman VII (regierte
von 1181 bis 1201) an der Stelle eines Khmerschreins aus dem 6.
Jhd. errichtet. Eine hier gefundene Stele stammt aus dem Jahr 1574
und im Nordeingang steht die Statue des hinduistischen Gottes Preah
Noreay.
PHNOM CHISOR: der Haupttempel auf diesem Berg besteht aus Laterit
und Ziegelsteinen mit verzierten Fensterstürzen aus Sandstein.
Aus dem 11. Jhd. stammen die hiergefundenen Inschriften. Die hölzernen
Türen zum Heiligtum sind mit interessanten Schnitzereien verziert.
ANGKOR BOREI: das historische Monument stammt aus dem 6. Jhd. und
wurde von Funankönig Rudravarman aus Laterit erbaut. Vishnu
war die damalige Schutzgottheit und viele hinduistische Figuren
weisen heute darauf hin. Es ist eine der wenigen übriggebliebenen
Orte, die Spuren des Funankönigreiches aufweisen (ein Königreich,
das von Indien beeinFlusst wurde und das sich bis ins südliche
Burma und nach Indonesien ausgedehnt haben soll).
PHNOM DA: ein Hügel südlich von Angkor Borei mit vier
kunstvoll verzierten Höhlen, die als Schreine dienten. Oben
auf dem Hügel gibt es einen quadratischen Turm aus Laterit.
Übernachtung in Phnom Penh.
- Tag 03 : Phnom
Penh - Kampong Cham - Kampong Thom
Fahrt von Phnom Penh zum Kampong Cham
Eine Fahrt nach Norden entlang des Mekong. Wenn es die Zeit erlaubt
ist ein Abstecher zu den Spinnenhändler in Skoun lohnenswert.
Besichtigung in Kampong Cham
Kampong Cham ist eine lebendige Hafenstadt am Mekongufer mit einigen
schönen Bauten aus der französischen Kolonialzeit. Nach
der Besichtigung des lokalen Marktes und der Erkundung der Stadt
geht es weiter zu den Hügeln PHNOM PROS (Hügel des Mannes)
und PHNOM SREI (Hügel der Frau). Der Erzählung nach traten
Männer und Frauen gegeneinander an, um noch vor Sonnenuntergang
eine Stupa auf der Spitze jedes Hügels zu errichten. Die Männer
wurden hinter das Licht geführt und glaubten, dass der nächste
Tag bereits angebrochen war. Somit verloren sie den Wettkampf und
mussten für alle Ewigkeit um die Hand der Frauen anhalten.
Weiterfahrt zum WAT NOKOR BAYON, einem imposanten und modernen Tageskloster,
welches auf einem aus dem 11. Jahrhundert stammenden Mahayana Buddhist
Schrein erbaut wurde.
Fahrt von Kompong Cham nach Kampong Thom
Besuch der Phnom Santuk
PHNOM SANTUK: ein farbenfroher und etwas ungewöhnlicher Schrein,
der über 980 Stufen erreicht werden kann und sich auf dem heiligen
Berg befindet. Von hier aus haben Sie einen wunderschönen Ausblick
auf die umliegende Landschaft.
Übernachtung in Kampong Thom.
- Tag 04 : Kampong
Thom - Siem Reap
Besichtigung in Kampong Thom
Fahrt in die Umgebung von Kampong Thom und Besichtigung der wichtigesten
archäologischen Stätten. Beginnen Sie mit dem SAMBOR PREI
KUK, der wahrscheinlich beeindruckendsten Tempelanlage der vorangkorianischen
Bauwerke Kambodschas. Vor der Erbauung von Angkor war dieser Ort
während des 6. Jahrhunderts die Hauptstadt des Chenlareiches,
auch bekannt unter dem Namen Isanapura; heute befinden sich hier
über 100 kleine Tempelruinen, die von Wäldern umgeben
sind. Entdecken Sie das Hauptgebäude and erhalten Sie einen
Einblick in die frühe kambodschanische Bauweise. Anschliessend
besichtigen Sie die moderneren Schreine WAT ANDRI, ein Kloster,
und PHNOM SANTUK, ein farbenfroher und etwas ungewöhnlicher
Schrein, der über 980 Stufen erreicht werden kann und sich
auf dem heiligen Berg befindet. Von hier aus haben Sie einen wunderschönen
Ausblick auf die umliegende Landschaft.
Übernachtung in Siem Reap.
- Tag 05 : Siem
Reap
Besichtigung der Tempel in Angkor
Besichtigung von Angkor Wat
ANGKOR WAT: König Suryavarman II weihte diesen Tempel dem hinduistischen
Gott Vishnu. Sein Bau dauerte über 30 Jahre und ist eines der
größten und vollkommensten sakralen Bauwerke weltweit.
Im Angkor Wat befinden sich die längsten zusammenhängenden
Flachreliefs der Welt, die die äußere Galerie auf ihrer
gesamten Länge schmücken und Einblicke in die Geschichte
der hinduistischen Mythologie gewähren. Angkor Wat wurde 1992
von der UNESCO zusammen mit den weiteren Tempeln in Angkor zum Weltkulturerbe
erklärt.
Besichtigung von Angkor Thom
ANGKOR THOM: die befestigte Königsstadt (auf einer Fläche
von 10 qkm) wurde während der Regierungszeit von König Jayavarman
VII von 1181 bis 1201 erbaut. Die Stadt hat fünf gewaltige Tore
und ist von einem 100 m breiten Graben umgeben. Im Zentrum befinden
sich die wichtigsten Tempelanlagen wie der Bayon, Baphuon, Elefantenterrasse,
Terrasse des Leprakönigs, Phimeanakas und ehemaliger Königspalast.
BAYON: der Tempelberg des Königs Jayavarman VII steht im Zentrum
der königlichen Stadt und ist einer der Hauptanziehungspunkte
unter Angkors vielen Bauwerken. Zu den Attraktionen gehören die
verwinkelten Gänge, die steilen Treppen und insbesondere die
beeindruckende Ansammlung der schaurigen Türme mit über
200 lächelnden Gesichtern.
BAPHUON: die Pyramidenform stellt den mystischen Berg Meru dar und
markiert gleichzeitig den Mittelpunkt der ehemaligen Stadt Angkor
Thom.
PHIMEANAKAS: nahe dem Platz wo ehemals der Königspalast innerhalb
der Stadt Angkor Thom gestanden hat. Heute ist leider nicht mehr viel
zu sehen von dem sagenumwobenen Tempel.
KÖNIGPALAST: heute sind leider nicht mehr als zwei Wasserbecken
noch zu sehen, in dem sich die Bewohner gebadet haben.
ELEFANTENTERRASSE: diese Terrasse war Teil der großen Audienzhalle
des Königs und diente als Aussichtsplattform für Veranstaltungen.
Die berühmten Elefantenreihen sind an beiden Enden der umfassenden
Mauer.
TERRASSE DES LEPRAKÖNIGS: nördlich der Elefantenterrasse
gelegen. Auf der Plattform steht eine nackte Statue
eines der Mysterien von Angkor.
Besuch des Tempels Ta Prohm
TA PROHM: dieser Tempel gehört zu den Hauptattraktionen von Angkor,
da er naturbelassen, vom Urwald überwuchert ist und somit heute
noch fast so aussieht, wie damals die gesamten Tempelanlagen als sie
von den europäischen Forschern entdeckt wurden.
Besuch des Phnom Bakheng zum Sonnenuntergang über Angkor
PHNOM BAKHENG: die Tempelruine auf dem Berg Bakheng bietet die beste
Aussicht auf den Angkor Wat, besonders stimmungsvoll zum Sonnenuntergang.
Übernachtung in Siem Reap.
- Tag 06 : Siem Reap
Besichtigungen der Angkor Tempel
Besuch des Banteay Srei Tempels
BANTEAY SREI: der hinduistische Tempel ist Shiva geweiht und wurde
im späten 10. Jahrhundert errichtet. Er hat einen quadratischen
Grundriss und jeweils einen Eingang auf der West- und der Ostseite.
Von Hauptinteresse sind die drei zentralen Türme, die mit männlichen
und weiblichen Gottheiten und wunderbar filigranen Reliefarbeiten
ausgeschmückt sind.
Besuch des Banteay Samre Tempels
BANTEAY SAMRE: erbaut wurde der hinduistische Tempel Mitte des 12.
Jahrhunderts unter Suryavarman II, der ihn dem Gott Vishnu weihte.
Ausflug zum Kampong Kleang mit Bootsfahrt
Kampong Kleang befindet sich ca. 50 km von Siem Reap. Der Ort liegt
an der nördlichsten Küste des Tonle Sap Flusses. Die Strasse
dorthin ist gut allerdings sehr schmal. Bei dem Bootsausflug werden
die schwimmenden Fischerdörfer des Flusses erkundet, die umspuelten
Waelder und die Fischereibetriebe.
Übernachtung in Siem Reap.
- Tag 07 : Siem
Reap
Besichtigungen der Angkor Tempel
Besuch des Preah Khan Tempels
PREAH KHAN: eingebettet in dichten Dschungel bedeckt der Tempelkomplex
eine Fläche von über 50 Hektar. Der Tempel wurde von Jayavarman
VII Ende des 12. Jahrhunderts als Tempel und Klosterschule erbaut.
Besuch des Neak Pean Tempel
NEAK PEAN: König Jayavarman VII (regierte von 1181 bis 1201)
errichtete diesen buddhistischen Tempel, der aus einem quadratischen
Wasserbecken mit 4 kleineren Becken an jeder Achse besteht. Im Zentrum
des großen Beckens liegt eine runde Insel, deren Rand zwei Nagas
(Schlangen) mit ineinander verschlungenen Schwänzen bildet.
Besuch des Pre Rup Tempels
PRE RUP: der Tempel, von Rajendravarman II (regierte von 944 bis 968)
erbaut, ähnelt einer Pyramide mit seinen 3 Stockwerken, auf denen
5 quadratische Türme mit einem Dach aus Ziegeln stehen. Die wörtliche
Übersetzung ist Wende den toten Körper und bezieht
sich auf die traditionelle Nutzung als Krematorium.
Besuch des Tempels Ta Som
TA SOM: im späten 12. Jahrhundert von Jayavarman VII erbaut für
seinen Mentor und Lehrer "Som". Ta Som bedeutet soviel wie
"der alte Som".
Besuch des East Mebon
EAST MEBON: Die alte Angkor Ruine wurde von König Rajendravarman
II erbaut und liegt nördlich von Pre Rup, einem sehr ähnlichen
Tempel.
Transfer
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